Diese Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen. Mit der Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden.
Weiters gilt für sämtliche, über Formulare auf dieser Website übermittelten Daten unsere Datenschutzerklärung.

klimaschulensubbild

Newsletter 06/2020

Wald und Klimawandel im Lavanttal

Obwohl für die Klimaschulen-Projekte ein sehr schwieriges Jahr zu bewältigen war, konnten viele Aktionen mit etwas Improvisation und Kreativität dennoch durchgeführt werden. Schließlich macht der Klimawandel keine Pause und im Lavanttal beschäftigen sich die Volksschulen in der Region Klimaparadies Lavanttal unter anderem mit dem klimafitten Schulhof, wie wir im Gespräch mit dem Manager der Klimawandelanpassungs-Modellregion Klimaparadies Lavanttal, Stephan Stückler, herausfanden.

„Dieses Jahr schmerzt uns bezüglich der Klimaschulen-Projekte natürlich besonders“, weiß Christoph Wolfsegger vom Klima- und Energiefonds zu berichten. „umso mehr schätzen wir den Einsatz und die Kreativität der Schulen, die das Thema Klimaschutz im Unterricht trotz der herausfordernden Umstände unterbringen konnten! Leider können wir auf Grund der Planungsunsicherheiten heuer auch keine Ausschreibung für neue Klimaschulen-Programme durchführen und hoffen auf eine Normalisierung des Schulbetriebs im nächsten Jahr.“

Im Lavanttal sind die Auswirkungen des Klimawandels schon länger ein Thema – woran erkennen Sie, dass sich das Klima in Ihrer Region verändert?
Besonders der Wald zeigt bereits deutliche Anzeichen der Veränderung – die längeren Hitzeperioden setzten den Bäumen zu. Ziel ist es, neben den großen Forstbetrieben, auch Wald- und Kleinstwaldbesitzer zu erreichen und sie von einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung zu überzeugen.

Konnten Sie das auch in das Klimaschulen-Programm einbauen?
Ja, das lag durch den waldpädagogischen Zugang auf der Hand. Das Bewusstsein der Kinder zum Thema Wald und Klimawandel wird gestärkt und vertieft. Zusammen mit Schüler*innen sind Exkursionen zur Schaufläche „Klimafitter Wald“ durchführt worden. Ziel der Exkursion war es den Schüler*innen unter professioneller Anleitung möglichst einfach und verständlich zu zeigen, welche Maßnahmen notwendig sind, um den Wald „klimafit“ zu machen. In diesem Zusammenhang wurde beispielsweise erklärt, warum die Fichte nach längeren Trockenperioden an Trockenstress leidet und warum das bei anderen Baumarten nicht der Fall ist. Auch der Borkenkäfer wurde zum Thema gemacht.

Wie lief es mit den „Klimadetektiven“?

Unsere Detektive nutzten die Zeit nach dem Frühjahrs-Lock-Down, um den Schulhof genauer unter die Lupe zu nehmen. Es wurde gefühlt und gemessen und im Anschluss daran visualisierten die Kids ihre Vorstellung vom „klimafitten“ Schulhof in Form von Zeichnungen, die wiederum als Anregung für die tatsächlichen Umsetzungen dienten.

Hat Ihnen die Verlängerung der Programmlaufzeit geholfen?
Ja, auf jeden Fall. Leider konnten wir aber auf Grund der aktuellen Situation die geplante Abschlussfeier nicht durchführen. Wir setzen mit der Pflanzung von Bäumen in Schulhöfen der teilnehmenden Volksschulen Jakling, Granitztal und St. Margarethen aber ein würdiges Abschlusszeichen des diesjährigen Klimaschulen-Projekts.

Vielen Dank für das Gespräch!


Let's Fix It

Für Reparaturheld*innen: Mit den Let'sFIXit-Unterrichtsmaterialien können Lehrende Schüler*innen von 10-14 für das Thema Reparatur begeistern. Das Einstiegsmodul liefert einen Überblick zum Thema Ressourcenverbrauch und zeigt, warum wir dringend eine Reparaturkultur brauchen. Weitere Themen + Toolbox: Elektronik, Fahrrad & Mobilität, Textilien.

Hier geht's zu den Modulen: https://www.repanet.at/letsfixit/module/#

Die Unterlagen wurden von DIE UMWELTBERATUNG, österreichisches Ökologie-Institut und RepaNet unter Einbindung von Pädagog*innen, kommunalen Abfall- und Umweltberater*innen und Mitgliedsbetrieben des Reparaturnetzwerks Wien erstellt.

 


Unterrichtsmaterialien von OroVerde - Die Tropenwaldstiftung

„Hinter’m Tellerrand beginnt die Welt“ - Dass unsere Lebensweise sich auch auf Umweltbedingungen in Regenwaldgebieten anderer Kontinente auswirkt, ist noch immer nicht allen Menschen bewusst. Oro Verde ist eine Tropenwaldstiftung, die diesen Umstand thematisiert. OroVerde bedeutet „Grünes Gold“ und ist eine gemeinnützige Naturschutzorganisation, die sich für den Erhalt der tropischen Regenwälder einsetzt. Hierzu werden Regenwald-Schutzprojekte konzipiert und zusammen mit lokalen Partnerorganisationen in den Tropenländern umgesetzt. In diesem Zusammenhang bietet OroVerde vielfältige Informations- und Unterrichtsmaterialien für Interessierte, Lehrer*innen und Schüler*innen an.

Info-Material bestellen (regenwald-schuetzen.org)

 


Kommunikation im Internet

In Zeiten des Home Schoolings sind für die Oberstufenschüler*innen immer wieder gute Beiträge aus dem Internet gefragt. Viele Info-Channels werde ja von z.T. kruden Verschwörungstheorien dominiert. Klimafakten.de setzt hier ein kräftiges Lebenszeichen, um youtube und Co nicht der Desinformation zu überlassen.

Die aktuellen Veranstaltungen, u.a. auch mit Ingrid Brodnig zum Thema „Wie reagiert man am wirkungsvollsten auf Desinformation im Internet?“, können entweder per live stream verfolgt oder am youtube-Channel von klimafakten.de nachgesehen werden.

 
Schulen in Klima- und Energie-Modellregionen: Newsletter