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Newsletter 05/2020

Ois do im Mondseeland

Es ist dieser Tage nicht einfach aus den Schulen Positives zu berichten. Auch im Herbst bedeutet die coronabedingte Unterrichtsituation für die Klimaschulen-Projekte eine große Herausforderung. Genau dadurch erfahren aber Themen, wie regionale Ressourcenverfügbarkeit und kurze Lieferketten noch nie da gewesene Aufmerksamkeit.

 „Wir hören aus der Landwirtschaft, dass in den letzten Monaten viele Betriebe die Chance genutzt haben, um ein Ab-Hof-Angebot auf die Beine zu stellen“, betont Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds. „Eine sehr positive Entwicklung, die in einigen Klimaschulen-Programmen aufgegriffen und thematisiert wird !“

Im Gespräch mit Stefanie Mayrhauser, Managerin der Klima- und Energie Modellregion Mondseeland, unterhielten wir uns über diesen Aspekt im aktuellen Klimaschulen-Programm.

Im Mondseeland ist man gerade in das bereits 4. Klimaschulen-Projekt gestartet – wo wird der Schwerpunkt liegen?
Unser Motto lautet „Ois do im Mondseeland“. Der Name verrät schon, es wird Vieles im Zeichen der regionalen Versorgung und vorhandenen Ressourcen stehen, wobei der Bezug zum Klimaschutz das gesamte Schuljahr lang stets hergestellt und nie verloren gehen wird.

Hatte die aktuelle Situation Einfluss auf die Planung?
Wie es der Zufall wollte, fiel die Planung und Ideensammlung für das Klimaschulenjahr genau in die Zeit der Coronakrise, was durchaus auch Einfluss auf die Inhalte nahm. Die aktuellen Gegebenheiten sollen als Anlass genommen werden, den bisherigen Lebensstil, Konsum und ökologischen Fußabdruck näher zu beleuchten und die „neuen Normalitäten“ als Chance für eine bessere Zukunft wahrzunehmen.

Wer ist dieses Mal mit dabei im Projekt?

Die Auserwählten sind diesmal die Volksschule Mondsee, Zell am Moos und die Sportmittelschule Mondsee (SMS)! Auch das Technologiezentrum Mondseeland ist wieder als Partner mit an Bord.

Wie ist Ihr neues Programm strukturiert?

In der ersten Phase widmen wir uns dem Wissensaufbau. Basis hierfür sind sowohl die eigenständige Erhebung der Ist-Situation in ihrer Schule sowie im jeweiligen Gemeindegebiet durch die Arbeit der Energiedetektive, als auch die Beschäftigung mit den Themen Klimaschutz, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien in verschiedenen Unterrichtsfächern. Danach – und wir hoffen, das wird bis dahin möglich sein – liegt der Schwerpunkt auf praktischer Erfahrung mit Betrieben aus der Region, wobei Spaß und Kreativität nicht zu kurz kommen werden.

Vielen Dank für das Gespräch!


Klimameilen-Kampagne 2020 im Endspurt

Seit März können in Schulen und Kindergärten in ganz Österreich Klimameilen gesammelt werden. Die Klimameilen-Kampagne 2020 wurde auf Grund der Corona-Epidemie bis Ende November verlängert! Es ist nie zu spät mit dem Sammeln zu beginnen, denn jede Meile zählt.

Eine "Klimameile" entspricht einem umweltfreundlich zurückgelegten Schul- oder Kindergartenweg. Für jeden Weg ohne Auto wird ein Aufkleber ins persönliche Sammelalbum geklebt. Die Kampagne richtet sich an Kindergärten, Schulen und Freizeiteinrichtungen bis zur 5. Schulstufe. Sammelpässe oder Sammelplakat  und Klimameilen-Sticker werden auf Bestellung zugeschickt.Materialien können ganz einfach über das online-Formular bestellt werden!

Senden Sie Ihre gesammelten Klimameilen bis 30.November an Klimabündnis Österreich. (Antwortformular). Alle Klimameilen, die bis dahin einlangen, werden bei der UN-Klimakonferenz präsentiert und übergeben. Für die rückgemeldeten Meilen erhalten Sie außerdem eine Urkunde als Dankeschön.

Begleiten Sie die Sammelwoche(n) zusätzlich thematisch – das Klimabündnis unterstützt Sie mit pädagogischen Materialien.


Klima-Biene macht Schule!

Das Klimaschulen-Projekt im Naturpark Pöllauer Tal rund um die Biene wird fortgesetzt. Wissenswertes aus der Bienen-Praxis erfuhren die Kinder der VS Pöllau-Grazerstraße von Imker Herbert Cividino. Herbert Cividino ist seit 30 Jahren erfahrener Imker und Obmann des Bienenzuchtvereins Naturpark Pöllauer Tal.

Im Schulhof konnten die Kinder den Erzählungen aus dem Alltag im Bienenjahr und den Herausforderungen im Klimawandel folgen. Sie lernten beispielsweise, dass Bienen mittels eines Tanzes, dem sogenannten Schwänzeltanz, kommunizieren. Eine regionale Honigverkostung gab dem Workshop ein süßes Ende.  Das Projekt "Klima-Biene macht Schule - Das große Summen im Naturpark" wird gefördert aus Mitteln des Klima- und Energiefonds und im Rahmen des Programms „Klimaschulen“ durchgeführt.


Mediathek - Lehrmittelzentrum des Österreichischen Biomasse-Verbandes

Im Bereich Biomasse stößt man bei Recherchen rasch auf den Österreichischen Biomasse-Verband, in dessen Leitbild der vollständige Umstieg Österreichs auf ein effizientes und erneuerbares Energiesystem mit dem bestmöglichen Beitrag heimischer, nachhaltig produzierter Biomasse verankert ist. Der Biomasse-Verband ist seit vielen Jahren in der Weiterbildung von Installateuren und Rauchfangkehrern (Biowärme-Installateur, Biowärme-Rauchfangkehrer) aktiv. Aber auch für den Schulbereich kann sich das Angebot der Website sehen lassen. Die Mediathek bzw. das „Lehrmittelzentrum“ bietet mannigfaltige Unterlagen ab der 5. Schulstufe an. Es werden PDFs, Videos, Zahlen und Fakten und eine Bilddatenbank angeboten. Ein Volltext-Suche, sowie ein praktischer Filter mit Checkboxen helfen dabei die Suche rasch auf die geeigneten Lehrmittelbedarf einzugrenzen.

 
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