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Newsletter 04/2020

Coronabedingt war das letzte Schulsemester auch für die Klimaschulen-Projekte eine ziemliche Herausforderung. Dennoch war es unter Einhaltung der Hygienevorschriften möglich, da und dort Aktionen durchzuführen. So auch in der Volksschule / ljudska šola 1 in Ferlach, wo man sich intensiv mit Solarenergie auseinandersetzte. Im Gespräch mit Herrn Bostjancic-Feinig, Manager der Klima- und Energiemodellregion Carnica-Rosental, erfuhren wir über die Bestrebungen, Erneuerbare Energien trotz widrigster Umstände in die Klassenzimmer zu bringen - virtuell und real.

„Solarenergie eignet sich besonders gut für den praktischen Unterricht“, betont auch Christoph Wolfsegger vom Klima- und Energiefonds. „Es freut uns, dass die Bedeutung der Sonne für die Energiegewinnung schon in den Volksschulen anschaulich vermittelt wird!“.

Das Sommersemester 2020 war kein einfaches – auch im Hinblick auf die Aktivitäten im Klimaschulen-Projekt. Wie sind Sie damit umgegangen?
Ja, damit rechnete natürlich niemand. Wir konnten glücklicher Weise einen Teil der Workshops noch vor dem Lock-Down unterbringen. Unsere Photovoltaik-Experten, Christian Finger und Karl Kofler, war schon vorher in einigen Schulklassen mit den Themen Photovoltaik und e-Mobilität präsent. Danach mussten wir, wie alle anderen auch, auf die Online-Vermittlung umsteigen.

Wie ließ sich diese Phase gestalten?
Wir arbeiteten einerseits mit Lernvideos und den Rückmeldungen dazu, andererseits setzten wir in Zusammenarbeit mit dem Klimabündnis Arbeitsblätter für die Wissensvermittlung ein. Das hat nicht in allen Klassen gleich gut funktioniert, aber wir mussten in dieser Situation wohl alle in kürzester Zeit sehr viel dazu lernen. Die Energiedetektive zum Beispiel nahmen die Messgeräte abwechselnd mit nach Hause und konnten dort den Energieschleudern nachspüren.

Ihr Schwerpunkt zur Erneuerbaren Energie konnte aber im Großen und Ganzen umgesetzt werden?
Ja, auf jeden Fall – unser Highlight war nach der Wiederaufnahme des Schulbetriebs die Bastel-Aktion „Solar-Antrieb für Boote“. Da war die Erleichterung schon spürbar und die Kids konnten rechtzeitig vor den Ferien ihre selbst angefertigten Werkstücke mit in den Urlaub nehmen!

Wie geht es mit Ihrem Klimaschulen-Projekt weiter?

Der Abwicklungszeitraum für das Klimaschulen-Projekt wurde ja dankenswerter Weise verlängert – wir werden also im Herbst hoffentlich die restlichen Photovoltaik-Workshops und die Abschlussveranstaltung nachholen können.

Vielen Dank für das Gespräch!


 


Video-Wettbewerb: Klima wenden

Wem fällt zum Thema Klimaschutz ein cooles Video ein, das Zusehende ein bisschen schlauer macht und zum Nachdenken anregt? Wie können die Inhalte korrekt und verständlich präsentiert werden? Zum Thema Klimaschutz gibt es viele Fragestellungen. Fragen die allein oder in einem Team bearbeitet werden können.
Science.Clip, eine Initiative des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik, schreibt gemeinsam mit dem AIT – Austrian Institute of Technology einen Videowettbewerb zum Thema “Klima wenden” aus. Bis 13. November 2020 können SchülerInnen der Sekundarstufe I und II, die in Österreich wohnen, noch mitmachen! Die Teilnahme kann einzeln, in Teams bis zu 6 SchülerInnen oder als gesamte Klasse erfolgen.

Zu gewinnen gibt es in zwei Kategorien (SchülerInnen I + II) jeweils eine Spiegelreflexkamera Canon EOS 2000D für den 1. Platz und ein Smartphone-Gimbal DJI Osmo Mobile 3 für den 2. Platz. Sollte die ganze Klasse gewinnen, gibt es 400€ für die Klassenkassa. Nähere Informationen gibt es auf fti-remixed, der Wissenschaftskommunikationsplattform für Jugendliche!


 

Klima-Apps vom CCCA

Das Climate Change Centre Austria (CCCA) ist das österreichische Klimadialog-Zentrum. Als Anlaufstelle für Forschung, Politik, Medien und Öffentlichkeit für alle Fragen der Klimaforschung fördert es die Vernetzung unter den Akteur*innen im Klimaschutz. Neben vielen anderen Aufgaben spielt auch der Wissenstransfer eine wesentliche Rolle. Für Schüler*innen von heute stehen Apps hoch im Kurs – warum also nicht auch klimarelevante Apps bewusst im Unterricht nutzen? Das CCCA stellt auf seiner Website einige dieser Klima-Apps vor. Von „City Oasis“ über den Energieführerschein bis zur Einkaufsunterstützung reicht die Palette. Ein genauerer Blick lohnt sich! Die gesammelten Apps finden Sie hier.


Klassenlektüre zum Thema Klimawandel für die Sekundarstufe

Wie sich ein Buch von zwei Studenten liest, die viele Fragen zum Thema haben, aber nicht 10 verschiedene Fachbücher dazu durchstöbern wollen, kann man hier testen: Das Buch „Kleine Gase – große Wirkung, der Klimawandel“ von David Nelles und Christian Serrer entstand in Zusammenarbeit mit der Wissenschaft, kann aber vor allem das recht gut, was sich alle wünschen: Komplexe Zusammenhänge in einfache Worte fassen und somit eignet sich diese Buch hervorragend für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen.

Weg vom Sachbuch hin zum Roman wird die Suche nach geeigneten Jugendbüchern schwieriger. Es werden in aktuellen Romanen oft verstörende dystopische Zukunftsbilder gezeichnet, die allesamt nicht sehr hoffnungsvoll stimmen. Möchte man jedoch die Botschaft „Es ist noch nicht zu spät“ vermitteln, dem sei das Buch „2084 - Noras Welt“ vom Norweger Jostein Gaarder empfohlen. Die Protagonistin träumt von ihrer Urenkelin, die im Jahre 2084 in katastrophalen Umständen lebt. Sie beschließt darauf hin im Hier und Jetzt aktiv zu werden.

 
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