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Newsletter 08/2016

 

Herzlich willkommen!
Wir heißen Sie herzlich willkommen bei unserem ersten Newsletter aus dem Klimaschulen-Programm des Klima- und Energiefonds. Mit diesem Newsletter möchten wir Sie über Angebote für und über die Arbeit von Schulen in den bisher 99 Klima- und Energie-Modellregionen in ganz Österreich informieren. Ganz herzlich begrüßen wir diesmal auch die 20 neuen Schulen, die bei der letzten Ausschreibung dazu gekommen sind und bereits im kommenden Schuljahr Projekte aus dem Bereich Klima und Energie starten. Dazu finden im September und Oktober die ersten Workshops für Klima- und Energie-Modellregionen-ManagerInnen und PädagogInnen statt.
Klimaschulen-Projekt


Good Practice: Klimaschulenprojekt Vöckla-Ager

In der Modellregion Vöckla-Ager erarbeiteten SchülerInnen der NMS I Schwanenstadt, der NMS Attnang-Puchheim und der HTBLA Vöcklabruck in unterschiedlichen Projekten Konzepte zur Energieausweiserstellung und zur schulischen Mobilität. Eine Klimawoche wurde hier ebenso organisiert wie ein Peer-Tutoring im Bereich Gebäudetechnik. Informationen zu Thermografie und zur Erstellung von Energieausweisen standen ebenfalls auf dem Programm, welches im nächsten Schuljahr weitergeführt werden soll.  

Unter dem Motto „Spaß muss es machen“  setzten sich SchülerInnen und LehrerInnen der drei  Schulen das Ziel, sich mit aktuellen Fragen aus den Bereichen  Klima- und Energie auseinanderzusetzen und die gewonnenen Erkenntnisse  anschließend in den Schulalltag zu integrieren.  Aber nicht nur in diesen, eine klimafreundliches Verhalten sollte sich auch im privaten Umfeld der Beteiligten niederschlagen.

So wurden zum Beispiel die Energieverbrauchsdaten der jeweiligen Schulgebäude analysiert  und  aufgrund dieser Daten Energieausweise erstellt. Die SchülerInnen nahmen aber auch den Energieverbrauch ihres eigenen Elternhauses genauer unter die Lupe, führten Lärmmessungen durch oder lernten bei Exkursionen mehr über Forschung & Entwicklung bzw. Karriere-Chancen in diesem Bereich. Auch die die schulische Mobilität  ein großes Thema:  SchülerInnen und LehrerInnen hinterfragten ihr eigenes Mobilitätsverhalten, führten Verkehrszählungen oder Befragungen auf dem Wochenmarkt durch. So konnte zum Beispiel festgestellt werden, dass sich zwischen 7:30 und 8:00 die meisten PKWs vor der Schule aufhielten (durchschnittlich rund 50). Die Erkenntnisse wurden auf Plakaten dargestellt, die nun zum Umdenken der Verkehrsmittelwahl bewegen sollen.

Fazit der Beteiligten: Schon mit wenigen Veränderungen kann man vieles bewegen! LehrerInnen begeistern SchülerInnen für den Klimaschutz, die SchülerInnen ihre Eltern und Familien, die Eltern wiederum die Nachbarschaft und ihre KollegInnen. Der Abschluss dieses Projektes wurde mit einer Final Party mit einem bunten, mehrsprachigen „Marktplatz“ veranstaltet. Über 80 SchülerInnen präsentierten ihre Erkenntnisse, ihre Ideen, die sie im Rahmen des Klimaschulen-Projekts erarbeitet haben – ein wahres Feuerwerk an Ideen zum nachhaltigen Klimaschutz, das auch die eingeladenen Eltern motivieren sollte, mit Ihren Möglichkeiten ebenfalls etwas für ein „Prima-Klima“ zu tun. Als Überraschung gab es ein Fotobuch mit Dokumentation der Klimawoche und zahlreichen Energiespar-Tipps.
Klimaschulen Vöckla Ager


Wir gratulieren der NMS Weißenbach/Enns ganz herzlich zum Klimaschutzpreis Junior 2016!

Die SchülerInnen der NMS Weißenbach/Enns wurden am 29. Juni von ORF und Umweltministerium für ihr Projekt „Solarhaus im Schulhof“ mit dem Österreichischen Klimaschutzpreis Junior 2016 ausgezeichnet. Im vorigen Schuljahr haben die SchülerInnen bereits begonnen die Sonneneinstrahlung im Schulhof zu beobachten, um den optimalen Standort für ihr Solarhaus zu finden. Das Engagement der SchülerInnen in allen Projektphasen war sehr bemerkenswert und nun lädt das „Schau- und Lernhaus“ für erneuerbare Energie ganzjährig und fächerübergreifend zum Forschen und Entdecken ein.
Klimaschutzpreis Junior


SchülerInnen testen ihren Lebensstil mit dem CO2-Rechner!

Mit dem CO2-Rechner des FORUM Umweltbildung können SchülerInnen nun in drei Bereichen –Wohnen, Konsum und Mobilität – testen, wie nachhaltig ihr persönlicher Lebensstil ist und wo die individuellen und gesamtgesellschaftlichen Einsparungspotenziale liegen. Hintergrundinfos, Tipps und nützliche Links helfen dabei, den persönlichen CO2-Ausstoß zu verringern.
Der CO2-Rechner wird vom BMLFUW finanziert und durch das FORUM Umweltbildung mit Unterstützung der BOKU, akaryon.com, floatwork.at und ANGIEneering.net umgesetzt. Im Rahmen vom Projekt 2020 unterstützt auch Hofer diese Initiative.
CO2-Rechner

 
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