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Newsletter 9/2016

Good Practice: Klimaschulenprojekt Kleinregion Hartberg
– SchülerInnen bauen ihre eigene Solaranlage

 
 „In Theorie und Praxis erfahren die SchülerInnen, was erneuerbare Energie ist, wie sie erzeugt werden kann und wieso sie so wichtig für die Zukunft der Erde ist“, freut sich der Manager der Klima- und Energie-Modellregion Hartberg, Anton Schuller, das sei umso wichtiger, als die SchülerInnen ja  als EntscheidungsträgerInnen der Zukunft die Verbreitung erneuerbarer Energie vorantreiben sollten.

Die Begrenzung des globalen Temperaturanstieges auf 1,5 Grad Celsius ist eine der wesentlichsten Herausforderungen für die Zukunft unserer Kinder, daher hat sich auch die Kleinregion Hartberg als Modellregion des österreichischen Klimafonds die Reduktion des CO2-Ausstroßes zum Ziel gesetzt.  Vier Schulen der Region – VS Kernstock, VS Ressavar, NMS Gerlitz sowie die Polytechnische Schule Hartberg – haben sich im Rahmen des Klimaschulenprojekts mit dem Thema Erneuerbare Energien, im Speziellen mit Sonnenernergie, auseinandergesetzt.

Im Laufe des Projekts „Erneuerbare Energie macht Schule in der Kleinregion Hartberg – Schwerpunkt Sonnenenergie“ lernten die über 400 SchülerInnen im Rahmen von zahlreichen Workshops, Exkursionen und Ausstellungen mehr über die Themen Klimawandel, Klimaschutz, Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Energiesparen, Mobilität sowie den globalen Zusammenhängen des Klimawandels. Zudem deckten sie als Energiedetektive Energiesparpotentiale in ihren Schulgebäuden auf.

Höhepunkt des Projektes war der Bau einer thermischen Solaranlage mit einer Fläche von zehn Quadratmetern durch die SchülerInnen der NMS Gerlitz. Im Juli wurde der Kollektor in feierlichem Rahmen offiziell dem Vereinshaus des Tennisclubs Safenau übergeben. „Dort produziert der Kollektor ab sofort das Warmwasser für die Frühjahr-, Sommer- und Herbstmonate und ersetzt so über 200 Liter Heizöl pro Jahr,“ betont Schuller stolz.

Zum Projektabschluss wurden alle Projektpartner zu einer biologischen Jause der Biosphäre in Hartberg eingeladen. Finanziert ist das Projekt vollständig vom Klima- und Energiefonds.

Klimaschulenprojekt Kleinregion Hartberg

 

Aktualisierte Auflage: Handbuch Klimaschulen für LehrerInnen und ModellregionsmanagerInnen
Das Handbuch Klimaschulen soll  ModellregionsmanagerInnen, aber auch LehrerInnen bei der Planung und Durchführung ihrer Klimaschulenprojekte bestmöglich unterstützen. Das Handbuch umfasst  Hintergrundinformationen zu dem Themenbereichen Klima- und Energie, didaktische Hinweise zur Umsetzung sowie PR Tipps für eine gelungene Öffentlichkeitsarbeit.

Materialien für Klimaschulen

 

 

 

Dem Energieverbrauch auf der Spur –Klima- und EnergiedetektivInnen im Unterricht.

In jeder Schule ist ein wesentlicher Inhalt des Klimaschulen- Projekts, dass die aktuelle Energieverbrauchssituation der Schule gemeinsam mit den SchülerInnen erhoben wird. Die im neu entstanden Leitfaden  angeführten Ideensammlungen dienen als Inspiration und als mögliche Ergänzungen zu bereits geplanten Maßnahmen für die Umsetzung der Klima- und EnergiedetektivInnen.

Materialien für Klimaschulen

 

 

klimaaktiv mobil Kostenzuschuss für Microscooter-Abstellanlagen
Als Verkehrsmittel für den Schulweg erfreuen sich Microscooter großer Beliebtheit. In der Schule jedoch sind sie umständlich zu verstauen und stellen nicht selten ein Sicherheitsrisiko dar, welches durch die Errichtung eigener Abstellanlagen jedoch gelöst werden kann.
Im Rahmen einer klimaaktiv mobil Sonderfinanzierung wird die Errichtung von absperrbaren Abstellanlagen für Microscooter mit bis zu 1.000,- Euro pro Schule finanziell unterstützt.
Bis zum 7. Oktober 2016 können Elternvereine von Schulen um finanzielle Unterstützung ansuchen.

klimaaktiv: Microscooter

 

Bildungsförderungsfonds: Einreichfrist für schulische Projekte
Der von den Ministerien BMB und BMLFUW beauftragte Fonds zur Förderung und Finanzierung von Bildungsinitiativen zur Nachhaltigkeit in den Bereichen Umwelt und Gesundheit unterstützt innovative Projektideen.  Schulen können pro Projekt bis zu 1.200,- Euro erhalten. Die nächste Einreichfrist für schulische Projekte endet am 3. Oktober 2016!

FORUM Umweltbildung: Bildungsförderungsfonds

 
Schulen in Klima- und Energie-Modellregionen: Newsletter