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Newsletter 5/2017

Good Practice: Projekt „Green City – Kremser Schulen machen blau grün“ der Klima- und Energie-Modellregion Krems 

 

© KEM Krems

Grün machen, statt Blau machen! Unter diesem Motto, wurden in der Klima- und Energie-Modellregion Krems an fünf Bildungseinrichtungen Aktionen im Zeichen des Klimaschutzes gesetzt. Jede Bildungseinrichtung konnte dabei ihren eigenen Beitrag zu einer klimafreundlichen Entwicklung ihrer Stadt leisten.

Am Klimaschulenprojekt beteiligt waren rund 250 Lernende aus fünf Bildungseinrichtungen der Region: die Höhere Technische Bundeslehranstalt Krems, die Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Krems, das Mary Ward Privat-Oberstufenrealgymnasium Krems, die Neue Mittelschule Krems sowie die Volksschule Krems-Egelsee.

Während des Schuljahres wurden Flachdächer, Fassaden und Innenhöfe begrünt. Möglich wurde dies durch die intensive Zusammenarbeit zwischen den Bildungseinrichtungen und durch die Unterstützung von Firmen, die auf Fassadenbegrünung spezialisiert sind. Jede Schule hatte dabei eine spezielle Aufgabe, die zum großen Ganzen beitrug. Während die Lernenden der HTL Pläne erstellten, waren die HAK-SchülerInnen an einem BürgerInnenbeteiligungsmodell zur Finanzierung des Unterfangens beschäftigt. Lernende des Gymnasiums kümmerten sich um die Pflanzen und die SchülerInnen der Neuen Mittelschule Krems konnten sich als Lehrende erproben. Dabei vermittelten sie jüngeren KollegInnen Inhalte zu den Themen Klimawandel und Klimaschutz. Dieses Wissen hatten sie sich zuvor selbst im Unterricht erarbeitet. Die SchülerInnen der Volksschule trugen mit ihrer Kreativität zum Projekt bei.

„Klimaschutzmaßnahmen, die an der Lebenswelt der Lernenden anknüpfen, sind für diese besonders greifbar. Es wird bereits jungen Leute bewusst, dass sie einen wichtigen Beitrag für eine klimafreundliche Zukunft leisten können“, ist der Geschäftsführer vom Klima-und Energiefonds Ingmar Höbarth überzeugt.

Um das gelungene Klimaschulen-Projekt gemeinsam zu feiern und es der Öffentlichkeit zu präsentieren, wurde im Juni 2017 ein Abschlussfest veranstaltet. Dabei zeigten die SchülerInnen in einem Rückblick welchen Beitrag sie zu einer „Green City“ leisten konnten. Untermalt wurde alles von musikalischen und gesanglichen Darbietungen. Neben Eltern, Schulpersonal und weiteren Interessierten, waren auch politische VertreterInnen und der KEM-Manager von Krems, Christian Braun, vor Ort.

Um den Schwerpunkt einer grünen Stadt voranzutreiben, soll in nächster Zeit das Thema „Urban Farming“ weiter verfolgt werden. Dabei sollen Kräuter und Nutzpflanzen bei den Dach- bzw. Fassadebegrünungen angebaut werden. Das kann in weiterer Folge zu einer nachhaltigen (Eigen-) Versorgung in der Stadt beitragen.

„Das Ende des Projekts bedeutet in Wirklichkeit ja nicht das Ende der kreativen und pflegenden Tätigkeiten, ganz im Gegenteil. Ich finde die Sache deshalb so faszinierend, weil sich junge Menschen damit selbstständig ihre Zukunft begrünen und solcherart einen nachhaltigen Beitrag leisten“, meint Umweltstadtrat Albert Kisling zur Zukunft des Projekts.  

Krems: Green City – Kremser Schulen machen grün

 

 

© Klima- und Energiefonds

Startworkshops Klimaschulen 2017
Wir freuen uns, dass so viele Klima- und Energie-Modellregionen im 5. Zyklus der Klimaschulen mit dabei sind! Das FORUM Umweltbildung betreut das Programm des Klima- und Energiefonds bei der pädagogischen Umsetzung und lädt zwischen September und Oktober alle teilnehmenden KEMs zu Startworkshops ein! Die Startworkshops sollen dazu dienen, Klarheit über das Projekt und die Aufgaben zu schaffen, den Austausch im Team und mit anderen Projekt-Teams zu ermöglichen, Unterstützungsmaterialien zum Thema Klima- und Energie für diverse Altersgruppen sowie Tools zur Kommunikation, Visualisierung und Präsentation der Ergebnisse im Klimaschulenprojekt kennenzulernen. Wir freuen uns auf Sie!

 

Website der Klimaschulen

 

 

© FORUM Umweltbildung

Neuerscheinung: Unsere Welt. Unsere Zukunft. Lehrmaterialien für Kinder und Jugendliche zu den UN-Weltzielen
Die didaktischen Materialien, die für die Arbeit mit 9 bis 13-Jährigen konzipiert wurden, verstehen sich als Ergänzung zum Lesebuch „Unsere Welt. Unsere Zukunft.“ Die beschriebenen Methoden sollen Lehrpersonen unterstützen, die 17 Ziele begreifbar zu machen und deren Bedeutung für alle zu vermitteln. Im Vordergrund stehen dabei das aktive Erleben der Lernenden, die Handlungsorientierung, das Einbeziehen ihrer Emotionen sowie die Möglichkeit zur Reflexion und zum Perspektivenwechsel.

Sie können die Lehrmaterialien ab sofort im Webshop des FORUM Umweltbildung bestellen!
Kosten: 8 Euro zzgl. Versandkosten

 

Materialien zu den UN-Weltzielen

 

 

© Unsplash_pixabay CC0

Kreativ-Wettbewerb: „Unser autofreier Schul-/ Kindergartenweg der Zukunft"

 

Welche Wünsche haben die Jüngsten, wenn es um ihren Schul-/Kindergartenweg geht. Wie sieht dieser in Zukunft aus? Zeichnung, Bastelarbeiten, Fotos oder Videos von SchülerInnen und Kindergartenkindern mit Wünschen, Vorstellungen oder Ideen zum autofreien Schul-/Kindergartenweg bzw. Transportmittel der Zukunft können bei diesem Wettbewerb des Klimabündnis Österreich eingesendet werden! Die kreativsten Einreichungen werden mit Preisen belohnt.

Einsendeschluss: 31. November 2017

Mitmachen beim Kreativ-Wettbewerb

 

 

© Ferrarischule Larch/Streiter

Nachlese zur 1. Tiroler Kinder-Klimakonferenz
„Exotische Früchte gibt es bei uns nicht. Deshalb müssen sie von weit her transportiert werden und das schadet der Umwelt. Wir, die Volksschule Prutz, wollen ein Gewächshaus bauen, in dem wir Bananen, Kiwis und Ananas anbauen. Das Gewächshaus soll mit Solarenergie betrieben werden.“ Das war eine der vielen Forderungen, bei der 1. Tiroler Kinder-Klimakonferenz in Zirl. Am 29. Juni haben dort fast 350 VolksschülerInnen aus ganz Tirol gezeigt, dass auch Kleine ganz Großes bewirken können, als es hieß: „Energiebündel - Jetzt reden wir“. Über die Kreativität und Offenheit der Kinder konnten die anwesenden LandesrätInnen nur staunen. Die meterlange Liste aller Punkte und Anregungen der Kinder, wird im Landtag weiterbearbeitet und ist somit von großer Bedeutung für die Energiezukunft Tirols und die der jüngsten Generation. Fotos, Filme und Geschichten zur 1. Tiroler Kinder-Klimakonferenz gibt es auf der Website.

 

Gesamte Nachlese zur Kinderkonferenz

 
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