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Newsletter 3/2017

 Good Practice: Klimaschulen Projekt „Gemeinsam für Klimaschutz, Frieden und Nachhaltigkeit“ der KEM Vöckla-Ager.
Bei den vier teilnehmenden Schulen der oberösterreichischen Klima- und Energie-Modellregion Vöckla-Ager setzen sich die Lernenden im Schuljahr 2016/2017 mit dem Schwerpunktthema Klimaschutz und Frieden auseinander und erfahren wie das eigene Verhalten damit zusammenhängt.

 © NMS Neukirchen, Daniela Überreich

Die NMS Neukirchen an der Vöckla, die Volksschule Wolfsegg, die NMS Wolfsegg und die PTS Schwanenstadt, erfahren in zahlreichen Projekten wie Klimawandel, Energieverbrauch, nachhaltige Lebensmittelversorgung, Krieg und Frieden sowie Migrationsbewegungen zusammenhängen. Um den Lernenden diese Themen näher zu bringen, wurde ein vielseitiges Angebot aus Workshops, praktischen Übungen und Exkursionen zu Photovoltaikanlagen, Klimaexperten, Biomassekraftwerken und Windkraftanlagen zusammengestellt. In einem E-Mobilitätsparcours konnten neue Formen der Mobilität getestet und erlebt werden. Die Fragen mit denen sich die SchülerInnen beschäftigen, drehen sich um die Phänomene, Ursachen und Auswirkungen der Klimaveränderung sowie um den Treibhauseffekt. Der Zusammenhang mit Krieg, Frieden und  Migrationsbewegungen wurde verdeutlicht. Dadurch stieg die Motivation, nachhaltige Energiesparmaßnahmen zu setzen. Nach einer Einführungsphase zum richtigen Umgang mit Energiemessgeräten, begannen die SchülerInnen der unterschiedlichen Schulen als EnergiedetektivInnen mit ihrer Mission. Beim Erheben der Energiedaten sammelten sie  jede Menge Praxiserfahrung, deckten Stromfresser auf und motivierten KlassenkammeradInnen zu energieeffizientem Verhalten. Auch Filme und Fotostrecken entstanden während der Projekttage.
Die Erkenntnisse und Produkte der vergangenen Monate sind essentiell, um die bevorstehende Ausstellung im Friedensmuseum in Wolfsegg vorzubereiten. Dabei soll durch selbstgestaltete Plakate und Bilder den BesucherInnen jene Message nahe gebracht werden, die den SchülerInnen der Klimaschulen bewusst geworden ist: jeder noch so kleine Beitrag kann etwas zum gemeinsamen Wohl beitragen! „Ein wesentlicher Inhalt des Programms „Klimaschulen“ ist, dass Schülerinnen und Schüler ein Bewusstsein für die Herausforderungen des Klimawandels entwickeln und ihr tägliches Handeln reflektieren. Ich bin davon überzeugt, dass dies hier sehr gut gelungen ist!“ meint Christoph Wolfsegger, Programm Manager vom Klima- und Energiefonds.
 

Info: Die Abschlussveranstaltung findet am 13. Juni 2017 um 17.00 Uhr in der NMS Neukirchen statt. Dabei wird die Ausstellung im Friedensmuseum eröffnet, diese wird dann im 1. Österreichischen Friedensmuseum, des Vereins „Kulturhaus Wolfsegg am Hausruck“  für vier Wochen zu besichtigen sein.  Damit können auch andere Schulen die Arbeiten der KlimaschülerInnen zum Thema Klimaschutz und Frieden sehen.

Hier ein aktueller Beitrag über das Klimaschulenprojekt in der ORF TVTHEK.

Vöckla-Ager: Gemeinsam für Klimaschutz, Frieden und Nachhaltigkeit

 

 

© Sybille Chiari

Schulung zur Treibhausgas-Bilanzierung von Bildungseinrichtungen

Immer mehr Bildungs- und Forschungseinrichtungen erkennen ihre besondere Verantwortung im Hinblick auf die Herausforderungen des Klimawandels. Ein wichtiger Beitrag ist die Reduktion der Treibhausgasemissionen der eigenen Einrichtung. Im Rahmen einer Schulung vom interdisziplinären Projektteam der Universität für Bodenkultur und der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt erfahren die TeilnehmerInnen wie sich die Treibhausgas-Emissionen von Bildungseinrichtungen mit Hilfe des kostenfreien Bilanzierungs-Werkzeugs Climcalc_edu erfassen lassen und in welchen Bereichen Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen besonders effektiv eingesetzt werden können.

Anmeldung unter: monika.trinkaus@aau.at
Ort: Universität für Bodenkultur, Gregor-Mendel-Straße 33, 1180 Wien
Datum: Freitag, 30. Juni 2017
Uhrzeit: 13:30 bis 16:00 Uhr

Hintergrundinformationen zum Bilanzierungs-Werkzeug

 

 

© Klimabündnis Österreich

Zugschule – Kostenlose Workshops zum Thema Bahn, Bus und Klimaschutz

In interaktiven Mobilitäts-Workshops erlernen Kinder das richtige und sichere Verhalten in und mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Gemeinsam werden auf spielerische Art Antworten auf Fragen à la „Wie klimafreundlich ist mein Schulweg?“ oder „Wie verhalte ich mich richtig am Bahnhof, im Bus & im Zug?“ gefunden. Die kostenlosen Workshops sind für Kinder der 1. bis 4. Volksschule konzipiert, dauern 2 Unterrichtseinheiten und werden österreichweit angeboten.

Informationen zum Workshop "Zugschule"

 

 

© Das ökoEnergieland

Einladung zur Abschlussveranstaltung „Unsere Schätze – Sonne, Biomasse, Wasser“

Die KEM ökoEnergieland lädt alle Interessierten zur Klimaschulen-Abschlussveranstaltung ein. Dabei stellen die vier teilnehmenden Schulen, die Volksschule Strem, die Volksschule Deutsch Tschantschendorf, die Volksschule Gerersdorf sowie die Neue Mittelschule Josefinum Eberau ihre Initiativen im Klimaschulen Projekt vor. Das Team der Klima- und Energie-Modellregion „Das ökoEnergieland“ freut sich auf zahlreiche BesucherInnen!

Ort:  NMS Josefinum Eberau, Marktstraße 29, 7521 Eberau
Datum: Freitag, 9. Juni 2017
Uhrzeit: 15:30 bis 18:00 Uhr

Weitere Informationen zum Klimaschulenprojekt

 

© BMLFUW/ORF

Letzter Aufruf: Reichen Sie beim Klimaschutzpreis Junior 2017 ein!

Projekte von Schulen in Klima- und Energie-Modellregionen befassen sich mit Themen rund um Energiesparen, Klimawandel und ein zukunftsfähiges Miteinander. Diese Initiativen heißt es vor den Vorhang zu holen! Nur noch bis 22. Mai können SchülerInnen, Teams, Klassen, Schulen, Horte, Jugendgruppen und Mitglieder von Vereinen und öffentlichen Institutionen im Alter von 6 bis 15 Jahren ihre Projekte für den Klimaschutzpreis Junior einreichen. Gesucht werden Projekte aus dem Schuljahr 2016/17, die sich rund um die Themen Klimaschutz, Energieverbrauch, sorgsamer Umgang mit Energie und Ressourcen, Erneuerbare Energieträger, klimafreundliche Mobilität oder Konsum drehen. Besonders viel Wert wird darauf gelegt, dass die Projekte langfristig wirken, auch andere Menschen zum klimafreundlichen Verhalten motivieren und sehr kreativ umgesetzt werden. Ziel ist es, auch die Energie- und damit die CO2-Bilanz in der Schulumgebung zu verbessern. Im vergangenen Jahr hat das Projekt „Solarhaus im Schulhof“ der Klimaschule NMS Weißenbach/ Enns (Steiermark) gewonnen.

Die Einreichfrist endet am 22. Mai 2017.

Mitmachen beim Österreichischen Klimaschutzpreis Junior

 
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