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Newsletter 2/2017

© KEM Karnische Energie

Good Practice: Projekt „SCHULEN ENERGIEGELADEN! Energie erforschen, begreifen, verstehen“ der KEM Karnische Energie.

Ein ganzes Schuljahr hindurch beschäftigten sich vier Schulen der Region mit den Schwerpunktthemen Klimaschutz und Energieeffizienz. Neben zahlreichen didaktischen Umsetzungen zur Thematik, Workshops und praktischen Anwendungen, entstanden auch einige kreative Beiträge. Den Abschluss bildete eine Feier, bei dem die Ergebnisse Eltern, Freunden und GemeindebewohnerInnen präsentiert wurden.

Die 211 SchülerInnen der teilnehmenden Schulen – die Volksschulen Hermagor und Tröpolach, die NMS Kötschach-Mauthen und das BORG Hermagor – widmeten dem Klimaschutz und der Energieeffizienz viele Stunden des vergangenen Schuljahrs. Um mit ausreichend Kenntnissen gerüstet zu sein, wurden zu Beginn des Projektes die Themengebiete durch Fachvorträge und Workshops erarbeitet. Mit Hilfe des neu erworbenen Wissens, hieß es für die SchülerInnen dann vor allem an die praktische Anwendung zu gehen. Im Selbstversuch konnten die KlimadetektivInnen mit Hilfe der angeschafften Messgeräte selbstständig CO2-, Temperatur-, Strom- und Wassermessungen im Klassenzimmer und auch im Schulgebäude durchführen. Neben Workshops zum Thema Klima und Treibhauseffekt gab es außerdem noch Exkursionen zu Energieerzeugungsanlagen.
Die erworbenen Kompetenzen konnten die SchülerInnen nicht nur in der Schule nutzen. „Die Kinder sollen auch zu Hause über dieses Thema sprechen und herausfinden wo man hier Energie einsparen könnte, um damit unserem Klima etwas Gutes zu tun“, meint die Managerin der Klima- und Energie-Modellregion Karnische Energie, Stéphanie Klaus. Auch das Konzept des „Peer Teaching“ wurde angewendet. So wurde sichergestellt, dass SchülerInnen mit- und voneinander lernen und die soziale Interaktion zwischen den Schulen gestärkt wird. Dass sich Bewusstseinsbildung für Klimaschutz auch wunderbar über Kunst vermitteln lässt, zeigten die SchülerInnen indem sie ihren Klimaschutzgedanken in Theateraufführungen, Musicalstücken, Plakaten, bunten Kunstprojekten und sogar einem Trickfilm Ausdruck verliehen.
Die Abschlussfeier fand am, thematisch passenden, Europäischen Tag der Sonne statt und wurde gemeinsam von Schulen, Energieexperten und regionalen Betrieben geplant und organisiert. Nach einer Eröffnungsrede des Bürgermeisters, wurden die kreativen Leistungen der vergangenen Monate präsentiert und vor allem Handlungsmöglichkeiten sowie Lösungsansätze, die sich herauskristallisiert haben, vermittelt. Daneben sorgten die Vorführung eines Solargrillers, Elektroauto-Testfahrtmöglichkeiten und die Verpflegung mit regionalen Lebensmitteln dafür, dass Klimaschutz und Energieeffizienz auch vor Ort vermittelt und gelebt wurden. „Die Energie- und Mobilitätswende braucht ein Zusammenspiel von politischem Mut und aktiver Umsetzung an der Basis“ ist auch der Geschäftsführer vom Klima-und Energiefonds Ingmar Höbarth überzeugt. Dass auch Klimaschulen einen wichtigen Beitrag dazu leisten können, hat sich durch das Engagement der KEM Karnische Energie gezeigt.

Karnische Energie: Schulen Energiegeladen!

 

 

© Andrea Leindl

klimaaktiv mobil Sonderfinanzierung für Microscooter-Abstellanlagen

Für den täglichen Schulweg sind Microscooter ein beliebtes und praktisches Verkehrsmittel. Um eine sichere Verwahrung zu gewährleisten, können am Schulgelände absperrbare Abstellanlagen errichtet werden. Diese sorgen dafür, dass herumliegende Scooter nicht zu Stolperquellen werden und die abgestellten Fahrzeuge leicht wiederauffindbar sind. Im Rahmen einer klimaaktiv mobil Sonderfinanzierung wird die Errichtung von absperrbaren Abstellanlagen für Microscooter mit maximal 1.000,- Euro unterstützt.
Bis zum 31. Mai 2017 können Elternvereine von Schulen um finanzielle Unterstützung ansuchen.

Sonderfinanzierung von klimaaktiv mobil

 

 

© BMLFUW/ORF

Der Österreichische Klimaschutzpreis Junior 2017

KEMs und Klimaschulen ausgepasst! Ab sofort können SchülerInnen, Teams, Klassen, Schulen, Horte, Jugendgruppen und Mitglieder von Vereinen und öffentlichen Institutionen im Alter von 6 bis 15 Jahren ihre Initiativen für den Klimaschutzpreis Junior einreichen. Gesucht werden Projekte aus dem Schuljahr 2016/17, die sich rund um die Themen Klimaschutz, Energieverbrauch, sorgsamer Umgang mit Energie und Ressourcen, Erneuerbare Energieträger, klimafreundliche Mobilität oder Konsum drehen. Besonders viel Wert wird darauf gelegt, dass die Projekte langfristig wirken, auch andere Menschen zum klimafreundlichen Verhalten motivieren und sehr kreativ umgesetzt werden. Ziel ist es auch die Energie- und damit die CO2-Bilanz in der Schulumgebung zu verbessern. Im Vorjahr konnte sich eine Klimaschule zu den Gewinnern zählen.

Die Einreichfrist endet am 22. Mai 2017.

Mitmachen beim Österreichischen Klimaschutzpreis Junior

 

 

© FORUM Umweltbildung

Broschüre "KlimaCO2cktail – Zutaten für einen nachhaltigen Fußabdruck"

Was ist der CO2-Fußabdruck und was hat er mit mir zu tun? Welche Möglichkeiten habe ich, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten? Der aktualisierte didaktische Leitfaden des FORUM Umweltbildung für 15- bis 19-jährige eignet sich besonders, um in Unterricht oder in der Jugendarbeit die Themen Klimawandel(-anpassung), Klimaschutz und CO2-Fußabdruck zu behandeln. Durch die Vielfalt der didaktischen Zugänge, die diese Broschüre zu vermitteln versucht, sollen die Lernenden auf verschiedenen Ebenen angesprochen werden und dadurch Kompetenzen erwerben, die für die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft notwendig sind.

Didaktischer Leitfaden "KlimaCO2cktail"

 

 

© Kinder Energie- und Umweltwoche

Kinder Energie- und Umwelt Woche 2017

Unter dem Motto „Energie muss bunter werden!“ geht die Kinder Energie- und Umweltwoche von 8 bis 10. November in die siebte Runde. Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahren haben die Möglichkeit sich auf der Veranstaltung mit spannenden Themen und Technologien für die Zukunft zu beschäftigen, die von UnternehmensvertreterInnen erlebnispädagogisch aufbereitet werden. 48 unterschiedliche Vorträge und Ideenwerkstätten sowie ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm stehen zur Auswahl. Die Anmeldung für PädagogInnen und deren Schulklassen ist ab September 2017 möglich.

Mehr Informationen zur Kinder Energie- und Umweltwoche

 
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