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Newsletter 1/2017

 

Foto: Diana Krimbacher

Vier Schulen in der KEM Saalachtal arbeiteten im vergangenen Schuljahr zu den Themen Klimawandel und erneuerbare Energien. Zum Abschluss verfassten die KlimaschülerInnen, deren LehrerInnen und die Verantwortlichen aus der Politik Briefe an zukünftige Generationen, welche nun bis 2050 in der Gemeinde archiviert werden.

 

 

Auch die Klimaschulen im Saalachtal – Volksschule St. Martin, Volksschule Weißbach, Vogelsangschule und HBLW Saalfelden – arbeiteten im vergangenen Schuljahr auf  vielfältigste Weise zu dem Themen Klimawandel und erneuerbare Energien.  Den Auftakt bildete die Straßenmalaktion "blühende Straßen", mit im Programm waren aber auch die Zubereitung eines klimafairen Bio-Frühstücks, das Identifizieren von Stromfressern im Schulhaus oder Exkursionen zu Vorzeigebetrieben der Region. Zu Schulende stellten die SchülerInnen dann fest, dass es auch ohne Netzanschluss geht, bei einer Übernachtung im Tipi mit Kochen am Lagerfeuer, einer ganzen Wildniswoche oder auf einer energieautarken Almhütte.

Den krönenden Abschluss fand das Projekt am Schulende unter dem Motto: „MkfG-Mit klimafreundlichen Grüßen! Post für die Kinder von 2050“. Alle KlimaschülerInnen schrieben im Laufe des Schuljahrs Briefe für die Kinder von 2050. Wie spüren wir heute den Klimawandel und was tun wir in Sachen Klimaschutz, damit es den nächsten Generationen in der Zukunft besser geht? Auch die Bürgermeister der beteiligten Gemeinden und die LehrerInnen schrieben Briefe an ihre NachfolgerInnen im Jahr 2050. Beim Fest wurden einzelne Briefe vorgelesen und jeder durfte dann sein Kuvert mit Wachs und Stempel versiegeln. KEM-Managerin Diana Krimbacher: „Mir ist es wichtig, dass die Kinder ein Gefühl entwickeln, für die Verantwortung eines jeden Einzelnen gegenüber den nächsten Generationen. Auch für die Bürgermeister war dieses Briefeschreiben eine spannende Auseinandersetzung mit der „enkeltauglichkeit“ ihrer Entscheidungen.“

Alle Briefe werden nun in der Stadtbibliothek Saalfelden archiviert, um 2050 von dann lebenden SchülerInnen, LehrerInnen und BürgermeisterInnen geöffnet zu werden.  Auch Erich Rohrmoser, Bürgermeister von Saalfelden, findet es besonders spannend, den IST-Status von heute mit den technischen Möglichkeiten 2050 in Verbindung zu bringen: „Um den Klimaschutz voranzutreiben, müssen wir das Verständnis von den jungen Menschen heute wecken.“

Nachhaltiges Saalachtal: Mit klimafreundlichen Grüßen

 

 

Klimaschulen: Bewerben Sie sich jetzt für die neue Ausschreibung!

Bereits zum fünften Mal können sich alle Klima- und Energie-Modellregionen sowie die Schulen dieser Regionen an der Ausschreibung für das Programm „Klimaschulen“  des Klima- und Energiefonds beteiligen. Ziel des Programms ist es, mit Schülerinnen und Schülern Projekte durchzuführen, die einerseits das Bewusstsein für die Herausforderungen des Klimawandels schärfen und anderseits Lösungskonzepte erarbeiten. „Denn die Basis für die Tausenden kleinen und großen Entscheidungen, die ein Mensch in seinem Leben treffen muss, wird in jungen Jahren gelegt,“ meint Christoph Wolfsegger, Programm Manager vom Klima- und Energiefonds.


Sie können sich bis zum 30. März 2017 an der aktuellen Ausschreibung beteiligen.

Ausschreibung Klimaschulen-Programm

 

 

Unterrichtsmaterialien für die Oberstufe: Intelligent unterwegs
Die Unterrichtsmaterialien des bmvit  „Intelligent unterwegs“ sollen  SchülerInnen der Oberstufe einen bewussten Umgang mit Mobilität und den Folgen von Mobilitätsentscheidungen für Mensch und Umwelt aufzeigen. Im Mittelpunkt stehen die Mobilität von heute und morgen sowie unterschiedliche Mobilitätskonzepte und natürlich die Frage: Was bedeutet Mobilität für Schülerinnen und Schüler in ihrem ganz persönlichen Umfeld?

 

Intelligent unterwegs

 

 

e-genius: Lehr- und Lernplattform für energieeffiziente Gebäude und erneuerbare Energien

e-genius bietet anschauliche, praxisbezogene Fachtexte zu den Themen energieeffiziente Gebäude und erneuerbare Energien. Organisiert ist e-genius als Lehr- und Lernplattform mit freien Bildungsmaterialien (Open Educational Resources – OER) für Schulen, Fachhochschulen, Universitäten, Erwachsenenbildung sowie für Privatpersonen, wurde entwickelt von der technischen Universität Wien und wird betreut vom Verein e-genius. Aktuell stehen 27 Lernfelder unterteilt in 200 Kapitel zur Verfügung. Ausgewählte Lernfelder stehen auch in mehreren Sprachen zur Verfügung. Diese Materialien sind auch für das "Content and Language Integrated Learning" (CLIL) in den Berufsbildenden Schulen geeignet.

Lehr- und Lernplattform: e-genius

 

 

Bildungsförderungsfonds: Einreichfrist für schulische Projekte
Der vom  Bildungsministerium und dem Ministerium für ein lebenswertes Österreich beauftragte Fonds zur Förderung und Finanzierung von Bildungsinitiativen zur Nachhaltigkeit in den Bereichen Umwelt und Gesundheit unterstützt innovative Projektideen. Schulen können dabei pro Projekt Fördersummen bis zu 1.200 Euro erhalten.

Bis zum 20. Februar 2017 können Projekte über das Online-Formular eingereicht werden!

Bildungsförderungsfonds

 

 
Schulen in Klima- und Energie-Modellregionen: Newsletter