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Newsletter 03/2019

„LEBENS.mittel.PUNKT“ - Klimaverantwortung im Schulbereich der KEM Neusiedl

Die Akademie der Wirtschaft, das PANNONEUM und die Volksschule am Tabor Neusiedl haben mit der Klima- und Energie-Modellregion Neusiedler See – Seewinkel im Schuljahr 2018/19 das Klimaschulen-Projekt „LEBENS.mittel.PUNKT“ durchgeführt. Die Ergebnisse der Projektarbeit zu den behandelten Themen Klimawandel und Energieeffizienz, sowie Konsum/Lebensstil/Ernährung wurden im Rahmen der gemeinsamen Abschlussveranstaltung im Bundesschulzentrum Neusiedl am See in Form von Präsentationswänden, einer Filmvorführung und PP-Präsentationen vorgestellt. „Für nachhaltig wirksamen Klimaschutz ist es insbesondere wichtig, eine Verhaltensänderung zu erreichen – das beginnt beim persönlichen Konsum und reicht bis zur Planung einer Urlaubsreise. Alle Lebensbereiche sind betroffen“, unterstreicht Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds.

Im Gespräch mit Robert Schitzhofer, Modellregionsmanager der KEM Neusiedl

„LEBENS.mittel.PUNKT“ weist als Titel nicht unbedingt sofort auf das Thema Klimaschutz hin. Was haben Sie sich dabei gedacht?

„Mit unserem Titel wollten wir darauf aufmerksam machen, dass einzelne Maßnahmen im Klimaschutz nicht ausreichen, sondern wir uns generell umstellen, also unseren Lebensstil ändern werden müssen und das beginnt vor allem schon beim persönlichen Konsumverhalten.“

Sie haben in der letzten KEM-Schulen Saison auch eine Tourismus- (Pannoneum) und bereits zum 2. Mal eine Handelsakademie (Akademie der Wirtschaft) mit ins Projekt aufgenommen. Was bezwecken Sie damit?

„Ja, das war eine bewusste Entscheidung, in der Region die wirtschaftlichen Aspekte mitzunehmen. Klimaschutz kann ja auch ein Wirtschaftsimpuls sein, wenn auch oft in eine andere Richtung als im Moment üblich! Gerade in diesen Schulen ist es daher wichtig, Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Wirtschaft und Klimaschutz nicht im Widerspruch zu einander stehen.“

Aber auch die Volksschule Neusiedl ist dabei – war das nicht schwierig unter einen Hut zu bringen?

„Nein, eigentlich nicht. Das Basiswissen zum Thema Klimaschutz wurde selbstverständlich ebenso altersgerecht in den Unterricht integriert, wie auch die Erhebung des Energieverbrauchs in den jeweiligen Schulen schulstufenadäquat begleitet wurde. Auch schulstufen- und klassenübergreifend wurde gearbeitet, damit die SchülerInnen und PädagogInnen ein Gefühl für das Gesamtprojekt entwickeln.“

Was waren die Highlights im Projekt?

„Schon während des Projekts hatte ich das Gefühl, dass die Exkursionen zu den Betrieben vor Ort, z.B. den Biobauernhöfen, am meisten Begeisterung hervorriefen, was auch in den Reflexionsstunden mit den Schulen bestätigt wurde. Die Aufmerksamkeit der SchülerInnen ist außerhalb ihres gewohnten Lernumfelds einfach um ein Vielfaches höher. So wird Wissenserwerb bestens mit Emotionen kombiniert und nachhaltig verankert!“

Wie gestalteten Sie die Abschlussveranstaltung?

„Gestalterisch waren vor allem die SchülerInnen tätig, aber in der Organisation blieb genug Aufgabe für mich übrig (lacht). Unser Gastgeber war das Pannoneum, das sich auch um die Verköstigung mit regionalen Köstlichkeiten kümmerte. Fachlich standen die Präsentationen der Ergebnisse aus den Teilprojekten, wie Energiedetektive, Lehrausgänge und Erarbeitetes aus dem Unterricht im Mittelpunkt. Es gab weiters eine Ausstellung zur e-Mobilität mit Gelegenheit zum Ausprobieren und einen Regionalmarkt – alles zusammen natürlich möglichst nach den Richtlinien für green events.“

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Clever Einkaufen für die Schule

„Clever Einkaufen für die Schule“ – ist eine Initiative des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus in Kooperation mit dem österreichischen Papierfachhandel. Wesentliche Impulsgeber für die Initiative waren bereits laufende Umweltprogramme für Schulen, wie das Umweltzeichen für Schulen und Bildungseinrichtungen, Umwelt- und Bildungsprogramme wie ÖKOLOG, oder KIKK- „Kluge Köpfe im Klimabündnis“. Alle diese Umweltprogramme hatten es sich zum Ziel gesetzt, , den Schuleinkauf möglichst umweltfreundlich zu gestalten. Das Umweltministerium unterstützt mit „Clever einkaufen für die Schule“ diese Bestrebungen und hat die Aktion „UmweltTipp!“ Für Büro und Schule entwickelt. Als wichtiger Kooperationspartner ist seit 2006 der Österreichische Papierfachhandel mit an Bord.

Herzstück der Initative ist der Produktkatalog, der jedes Jahr aktualisiert wird. Dort findet man die von „Clever einkaufen für die Schule“ recherchierten umweltfreundlichen Kriterien Schulartikel für den Schulstart. Natürlich ist der Produktkatalog online verfügbar: Eine praktische Suchmaske macht das Finden von Materialien einfach. Damit diese Aktion auch über Schulen und Organisationen verbreitet werden kann, werden Aktionsmaterialen (Folder, Ratgeber, Vorlagen, Plakate etc.) als Download zur Verfügung gestellt. Auch ein Beitrag zur #noplastic-Bewegung darf nicht fehlen: So gibt es statt der lange üblichen Plastik-Einbände robuste Öko-Papier Heftschoner aus 100 % Recyclingpapier für umweltbewusste Schulen. Einfach zusammenstecken mit Farberkennung und Etiketten in bunten Farben und Weiß.

Auch die Stadt Wien verweist auf schuleinkauf.at und bietet zusätzlich einen „Warenkorb“ an, um die Familien beim Schulartikeleinkauf zu entlasten. Alle öffentlichen und privaten allgemeinbildenden Wiener Pflichtschulen bekommen von der Stadt Wien Geld, um Schulmaterialien, wie z.B. Hefte, Bleistifte, Dreiecke, Zirkel, Materialien für den Handarbeitsunterricht oder für das technische Werken einzukaufen. Die Schulen können die Materialien über die Wiener Schulverwaltung, die MA 56, anfordern oder nach den Wünschen der LehrerInnen und der ElternvertreterInnen selbst anschaffen. Analog dazu wird auch Berufsschulen Geld für Unterrichtsmaterialien zur Verfügung gestellt. Beim Einkauf über die MA 56 werden natürlich die Richtlinien für die ökologische Beschaffung von „ÖkoKauf Wien“ berücksichtigt.


DreckSpotz

25 Millionen Tonnen Plastikmüll fallen alljährlich allein in Europa an. Leider landet ein nicht unwesentlicher Teil davon nach kurzem Gebrauch achtlos in der Natur, in Wäldern, Seen und Flüssen. . Mit der GLOBAL 2000 DreckSpotz App wird nun Müll nicht nur aus der Natur entfernt, sondern zusätzlich „gespottet“ – also verortet und kategorisiert. Das soll nicht nur unsere Natur etwas sauberer machen, sondern auch sicherstellen, dass dies langfristig so bleibt. Installation und Bedienung der App sind einfach – jeder kann mitmachen!

Die DreckSpotz App (vormals NaturPutzer) ist eine Initiative von GLOBAL 2000 gemeinsam mit den Sektionen Edelweiss und dem Gebirgsverein des Österreichischen Alpenvereins. Sie wurde entwickelt, um unsere Natur von Müll zu befreien – und zwar nachhaltig. Das funktioniert einerseits über das Sammeln von Abfall an sich, andererseits werden auch relevante Daten gesammelt und auswertet und der Müll wird mit der App „gespottet“. Mit der App ist es also ein Leichtes in der Natur gefundenen Müll zu dokumentieren und zu kategorisieren.

Mit diesen Informationen hat GLOBAL 2000 bereits im Herbst 2018 einen Littering Bericht für Österreich veröffentlicht. Darauf aufbauend ist es möglich wichtige Fragen, wie zum Beispiel „Wo sind die Müll-Hotspots?“ oder „Welche Arten von Müll landen am häufigsten in unserer Natur?“ beantwortet werden. Weiters können - je nach Ergebnis – kleine (z.B. neue Mistkübel oder die Entfernung von illegalen Mülldeponien) und große (z.B. politische Handlungsempfehlungen oder wirtschaftliche Anreizsysteme) Maßnahmen abgeleitet werden. „Wenn uns viele Menschen mit der DreckSpotz-App helfen, wichtige Informationen zum Thema Littering zu sammeln, können wir einen großen Beitrag zur Lösung des Problems leisten“, betont Johannes Frauscher, Projektkoordinator bei GLOBAL 2000.

GLOBAL 2000 nutzt die App außerdem, um Informationen zu Littering und nützliche Tipps wie Upcycling-Anleitungen zu verbreiten. Auch Jugendliche und Jugendgruppen werden über speziell für sie entwickelte Pakete informiert und in die Initiative eingebunden.
Die GLOBAL 2000 DreckSpotz-App kann kostenlos heruntergeladen werden. Die App funktioniert sowohl auf Apple- als auch auf Android-Geräten. Weitere Infos zur App und den häufigsten Müllarten finden sich unter www.dreckspotz.at .


BEST OF AUSTRIA: Engagement sichtbar machen - Projekte einreichen!

 Es ist wieder soweit! Das FORUM Umweltbildung und das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus suchen innovative und einzigartige Projekte, die dazu beitragen eine lebenswerte Zukunft für alle zu gestalten. Die gelungensten Initiativen haben die Chance bei der Vernetzungs- und Auszeichnungsveranstaltung zum UNESCO-Weltaktionsprogramm am 2. Dezember 2019 in Wien als Vorzeigeprojekte präsentiert und mit dem Titel „Bildung für nachhaltige Entwicklung – BEST OF AUSTRIA“ ausgezeichnet zu werden.

Zielgruppen: Einreichen können Schulen und Bildungseinrichtungen, außerschulische Organisationen, Gemeinden, Klima- und Energie-Modellregionen sowie alle weiteren Institutionen, die im Bildungsbereich tätig sind.

Das FORUM Umweltbildung freut sich auf Ihre Projekteinreichungen bis 1. September 2019! HIER einreichen

 

 
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