Diese Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen. Mit der Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden.
Weiters gilt für sämtliche, über Formulare auf dieser Website übermittelten Daten unsere Datenschutzerklärung.

klimaschulensubbild

Kontakt

Stadtgemeinde Neusiedl am See,
Hauptplatz 1,
7100 Neu-siedl am See
E-Mail
Tel.: 0664/1114136

Stadtgemeinde Neusiedl am See, Hauptplatz 1, 7100 Neu-siedl am See
DI Robert Schitzhofer, MSc
robert@schitzhofer.at, 
Tel.: 0664/1114136

Ansprechperson
DI Robert Schitzhofer, MSc

Neusiedler See - Seewinkel

Projektbeschreibung

Die EnergiedetektivInnen der 3 teilnehmenden Schulen erheben in Form unterschiedlicher, altersangepasster Methoden den Energieverbrauch ihrer Schulen sowie Konsumverhalten, Lebensstil und Ernährungsgewohnheiten im persönlichen Umfeld. Zusätzliches Fachwissen erlernen sie im Unterricht von den PädagogInnen in Zusammenarbeit mit dem KEM MRM und FachreferentInnen. Danach definieren sie Verbesserungspotentiale und stellen deren Auswirkung auf den Klimawandel in unterschiedlicher Art dar. Durch unterstützende aktive Aufarbeitung in Form von Experimenten, Exkursionen, schulstufen- und klassenübergreifende Reflexionsrunden, die gemeinsame Gestaltung eines Energie-/Klimawandel-/Konsum-/Lebensstil-/Ernährungsfolders werden die Grundsätze der Bildung für nachhaltige Entwicklung umgesetzt. In der gemeinsamen Abschlussveranstaltung nach den Richtlinien für Green Events werden die Ergebnisse verschiedenen Stakeholdern der Region vorgestellt, um eine nachhaltige Bewusstseinsbildung zu erzielen.

Teilnehmende Schulen

Akademie der Wirtschaft Neusiedl/See
(BHAK/BHAS Neu-siedl/See)

Pannoneum Neusiedl am See
(Wirtschafts- und Touris-musschulen Neusiedl/See)

VS(Volksschule)
Am Tabor Neusiedl/See

Akademie der Wirtschaft Neusiedl/See (BHAK/BHAS Neu-siedl/See)
Pannoneum Neusiedl am See (Wirtschafts- und Touris-musschulen Neusiedl/See)
VS(Volksschule) Am Tabor Neusiedl/See

 

Ergebnisse

Akademie der Wirtschaft:
Die Schülerinnen und Schüler haben durch die Teilnahme an diesem Projekt eigentlich sehr viel gelernt bzw. sehr viel fürs Leben mitgenommen. Wenn auch die Dinge, die sich zum Teil im Kopf abspielen, nicht sofort messbar sind, so sind wir davon überzeugt, dass dieses Projekt bei den Schülerinnen
und Schülern eine Verhaltensänderung erzielt hat bzw. erzielen wird.

Ein Ergebnis kann man jetzt schon feststellen, die Schülerinnen und Schüler denken mehr regional undanimieren auch ihre Eltern dazu beim Einkauf mehr auf Produkte aus der Umgebung zu schauen und achten darauf, dass „klimaschädliches“ Einkaufen verhindert wird. Besonders beeindruckend war für die Schülerinnen und Schüler wie viel Energie in der Schule verbraucht wird und wie „einfach“ es wäre diesen Energieverbrauch zu senken. So wurde besonders darauf geachtet, dass die Beleuchtung abgedreht und die PC’s am Ende eines Schultages „runtergefahren“ wurden. Diese Erkenntnis ist bis in die Direktion vorgedrungen, so dass bei der Abschlusskonferenz besonders darauf hingewiesen wurde wie wichtig es ist das Licht in den Klassen abzudrehen und die PC’s am Ende eines Tages abzuschalten.

Wie schon erwähnt, waren die Schülerinnen und Schüler zu Beginn des Projektes sehr motiviert. Dasuns der Klimawandel allen was angeht stand außer Zweifel. Es muss etwas geschehen war die Devise und die Motivation bei diesem Projekt. Jedoch mit zunehmender Dauer und vor allem mit der Kollision
der Termine mit wichtigen Schularbeiten flachte die Begeisterung ein wenig ab. Von einigen Eltern erhielten wir durchaus positive Rückmeldungen, aber auch hier waren einige Bedenken, was die Leistungen bzw. den Abfall der Leistungen bei ein paar Schülerinnen und Schüler betraf, geäußert worden.

Da unsere Schule und das Pannoneum im selben Haus untergebracht sind wird à la longue darüber nachgedacht, wie man künftig Energie, vor allem elektrischen Strom einsparen könnte. Möglichkeiten dazu wurden von uns schon beim letzten Projekt vorgeschlagen, jedoch konnte man auf Grund von
fehlenden budgetären Mitteln den Austausch aller Beleuchtungskörper – von Neonröhren auf LEDBeleuchtungskörper – nicht durchführen. In einer schulübergreifenden Arbeitsgruppe werden zukünftig weitere Vorgangsweisen bezüglich der Eindämmung des Energieverbrauchs besprochen und auch umgesetzt. Dabei wird darauf besonders geachtet werden, dass die Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Schulen in die Umsetzungsmaßnahmen
(Licht abdrehen, PC’s abschalten etc.) involviert werden.

Stundenplan, der nur in Ausnahmen außer Kraft gesetzt werden kann, zu nennen. Durch die sehr angenehme Atmosphäre der beteiligten Kollegen und das Wissen um diese Umstände, konnten diese Stolpersteine immer gut und ohne bitteren Nachgeschmack ausgeräumt werden. Auch schulinterne
Kolleginnen und Kollegen erwiesen sich immer wieder als verständnisvolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eine zweite sehr anstrengende Sache war die Koordination von Projektablauf und den Terminen der Schülerinnen und Schüler. Da es an unserer Schule klassenübergreifende gemeinsame Schularbeitstermine vorgesehen sind, konnte man nicht einfach nur für unsere Projektklasse diesen Termin verlegen. Auch in der Zeit vor den Schularbeiten war es nicht immer recht einfach, die Schülerinnen und Schüler zusätzlich mit Aufgaben für das laufende Projekt zu motivieren.

Außerdem, wie so oft bei einer inhomogenen Personengruppe, wie es in einer Schulklasse recht häufig vorkommt, kristallisieren sich natürlich auch Trittbrettfahrer heraus.

Pannoneum:

Die Einbindung des Projektunterrichts in das starre Schulsystem ist manchmal schwer umsetzbar. Manche Erfordernisse entwickeln sich erst im Laufe des Projekts und sind vorab schwer planbar. Der starre Budgetrahmen des Projekts war eine Herausforderung. Die Abrechnung wird erschwert, da keine Barauszahlung für Kleinrechnungen möglich ist.

VS Am Tabor:
Eine große Herausforderung war das Alter der Schüler, die Komplexität des Themas und das Wetter. Ich musste weit ausholen, um einzelne Themen zu bearbeiten. Außerdem war es ein enormer Zeitaufwand, die Themen auf das Niveau der Schüler herunterzubrechen. Ich musste Rücksicht auf den
Schulalltag und auf Krankheiten nehmen. Dadurch konnte nicht immer der Zeitplan eingehalten werden. Die Arbeit mit Kindern ist nicht vorhersehbar. Flexibilität und Umentscheidungen sind notwendig. Ein starres Korsett ist nicht zielführend und sollte von den KEM Verantwortlichen anerkannt werden.
Auch das Wetter war ein wichtiger Faktor. Es war daher nicht möglich, alle Exkursionen zu lokalen Produzenten termingerecht durchzuführen. Ich bin mit dem Ablauf meiner Arbeit zufrieden, würde nichts daran ändern da ich weder das Wetter, noch die Fehlstunden meiner Schüler beeinflussen kann.

 
Schulen in Klima- und Energie-Modellregionen: Klimaschulen