Diese Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen. Mit der Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden.
Weiters gilt für sämtliche, über Formulare auf dieser Website übermittelten Daten unsere Datenschutzerklärung.

klimaschulensubbild

Kontakt

Erholungs- und Klimaschutzregion Joglland
Kirchenviertel  126
8255 St. Jakob i. W.


E-mail senden

Ansprechpartner

Helmut Wagner

Erholungs- und Klimaschutzregion Joglland

Projektbeschreibung

Das Projekt „Ressourcen für die Zukunft schaffen“, soll das Thema der Ressourcenknappheit vor allem von fossilen Energieträgern behandeln. Im Fokus soll hier vor allem das Thema erneuerbare Energie stehen. Da in der Erholungs- und Klimaschutzregion Joglland, im Bereich Strom- und Wärmeenergie, rund 75% der benötigten Energie aus erneuerbaren Energieträgern erzeugt wird, soll das Potential der Region den Kindern in diesem Projekt nähergebracht werden. Es soll gezeigt werden, dass auch in kleineren Regionen viele Ressourcen vorhanden sind, die genutzt werden können. Weiters soll das Bewusstsein gestärkt werden, dass viele Ressourcen nicht unendlich vorhanden sind und diese bewusster verwendet/verbraucht werden sollten. Dies stellt den übergeordneten Projektschwerpunkt dar.

Konkret ist hierfür folgendes methodisches und didakti-sches Maßnahmenbündel geplant:

Experten-Vorträge: Flankiert wird das Projekt durch Vorträge ansässiger Unternehmen. Es soll hierbei veranschaulicht werde, wie viel Strom, Heizmaterial oder Wasser verbraucht wird und wie dieser Bedarf verringert werden kann (z.B. durch den Einsatz von LED, Energiesparmaßnahme, wassersparenden Ar-maturen, …).

Peer2peer-Wissensvermittlung: Im theoretischen Teil des Projekts soll großer Wert auf die altersge-rechte Wissensvermittlung gelegt werden. Insbe-sondere ist auch eine Weitergabe des Wissens von älteren an jüngere Kinder geplant. So können die Kinder ihr erlerntes Wissen gleich weitergeben und sich noch einmal mit den Themen auseinanderset-zen.

Einsatz von Energiedetektiven: Es soll die Ausbildung der Kinder zum Energiedetektiv erflogen, wobei Energieeffizienz in den Schulen und auch zu Hause „erspürt“ werden soll.

Schulwettbewerb: Es soll ein kleiner Wettbewerb zwischen den Schulen durchgeführt werden. Die Schule, die am Ende des Projekts die meisten Res-sourcen  pro Schüler in Prozent im Vergleich zum Vorjahr (Energieabrechnung) eingespart hat, gewinnt.

Mentorbegleitetes Arbeiten in Kleingruppen: Ein weiterer wichtigerer Aspekt ist, dass die Kinder ne-ben dem theoretischen Wissenszuwachs auch aktiv in das Projekt mit eingebunden werden sollen. Hierzu sollen in kleinen Gruppen eigenständige Ideen zur Ressourcenschonung erarbeitet und idealerweise umgesetzt werden. Die Gruppen werden jeweils von einem Lehrer, den Eltern und einem Unternehmen aus der Region unterstützt. Diese Ideen sollen über die Laufzeit in verschiedenen Formen, umgesetzt werden. In welcher Form (Versuche, Referate/Präsentationen, Entwürfe, etc..) die Umsetzung geschieht, ist den Schülern überlassen, wodurch die Experten ein begleitendes Mentoring durchführen.

Beispielhafte Idee: Bau einer PV-Anlage mit den Kindern. Die Kinder begleiten die Pla-nung, den Bau, die Fertigstellung und die Inbetriebnahme Anlage. Dies wird dokumentiert.

Exkursionen: Es sollen Exkursionen in der Region durchgeführt werden.

Einbindung der Eltern: Weiters soll durch die Ein-bindung der Eltern auch eine Auseinandersetzung mit diesem Thema zu Hause stattfinden und so eine Einbindung des Themas in den Alltag erfolgen.

Öffentlichwirksame Abschlussveranstaltung + Schü-lerwettbewerb: Bei der Abschlussveranstaltung fin-det dann die Präsentation und die Prämierung der besten Ideen statt. Mit dieser Maßnahme soll neben der aktiven Mitarbeit über den Wettbewerbsgedan-ken auch ein persönliches Interesse für das Thema Ressourcenschonung geschaffen werden (durch ei-nen spielerischen Ansatz und Kreativität).

 

Fazit: Durch ein abwechslungsreiches Maßnahmenbündel aus Vorträgen, Experimenten, Exkursionen, Gruppenarbeite usw. soll das Interesse der Kinder geweckt werden und weiters eine Einbindung der Themen in den Alltag erfolgen.

Teilnehmende Schulen

  • NMS Waldbach
  • VS Wenigzell
  • VS Mönichwald
  • VS St. Jakob i. W.
 
Schulen in Klima- und Energie-Modellregionen: Klimaschulen