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Kontakt

Energieinstitut Vorarlberg
CAMPUS V, Stadtstraße 33
6850 Dornbirn

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Ansprechpartnerin

DI (TU) Monika Forster

Energieregion Vorderwald

Projektbeschreibung

Achtung, fertig, los! Oder besser gesagt: KLIMA, LECKER, LOS! Rund 150 Schülerinnen und Schüler machen sich gemeinsam auf den Weg in eine klimafreundliche Zukunft. Dass dabei jedes einzelne Kind einen wertvollen Beitrag leisten kann, erfahren sie ein Jahr lang hautnah: Eingeläutet wird das Jahr mit einer Baumpflanzaktion, bei der jedes Kind einen eigenen Baum setzt. Beim Energieerlebnisprogramm „energiewerkstatt.schule“ machen sie sich auf die Suche nach versteckten Energiefressern in der Schule und zu Hause und werden so zu Energiedetektiven. Beim Sammeln von Klimameilen wird das Elterntaxi gegen einen erlebnisreichen Schulweg zu Fuß oder per Bus eingetauscht. In den Schulgärten bauen die Kinder ihr eigenes Obst und Gemüse an und lernen wie saisonale Lebensmittel weiterverarbeitet werden. Außerdem erstellen sie eine Broschüre zu den „Kostbarkeiten“ in der Gemeinde Riefensberg – denn was nicht im eigenen Garten wächst, kann meist auf kurzem Weg in der Region gekauft werden.

Teilnehmende Schulen

  • Volksschule und Sonderpädagogische Schule Langenegg
  • Volksschule Krumbach
  • Volksschule Riefensberg 
Ergebnisse
In allen Schulen wurde das Energie-Erlebnisprogramm „energiewerkstatt.schule“ durchgeführt und Energie-fresser in der Schule und zu Hause mittels Strommessgeräten erfasst. Zudem konnte der Energieverbrauch in allen drei Gebäuden reduziert werden (Vergleichszeitraum 2016/17). Im Rahmen des Projektes ergab sich die Möglichkeit an diversen Energie-Workshops teilzunehmen und bei der Erarbeitung eines landesweiten Ener-giebuchs mitzuarbeiten. Das Mitmachbuch „Wer? Wie? Energie!“ animiert Jung und Alt zum Mitmachen, Mit-denken und Ausprobieren und wurde für den Österreichischen Klimaschutzpreis Junior 2018 nominiert. Im Zuge der Initiative „schoolwalker“, bei dem das Elterntaxi gegen einen erlebnisreichen Schulweg eingetauscht wurde, konnten in Summe 11.000 Auto-Kilometer eingespart werden. Im Rahmen des Wettbewerbs „Blühende Straßen“ wurden die grauen Straßen mit bunten Malereien und 190 Holzblumen geschmückt und darauf auf-merksam gemacht, dass der Straßenraum nicht nur Verkehrsfläche für Autos, sondern auch Bewegungsraum und Schulweg für Kinder ist. Wertschätzung fand diese intensive Auseinandersetzung durch zwei Auszeichnun-gen für die Schulen. Neben der Volksschule Krumbach, die den österreichweiten Schulweg-Wettbewerb des Klimabündnis Österreich gewann, wurde die Schule Langenegg im Rahmen des Wettbewerbs „Blühende Stra-ßen“ vom Land Vorarlberg zum Siegerprojekt gewählt. Im Rahmen des Klimaschulen-Projekts wurden die be-stehenden Schulgärten zu einem Ort weiterentwickelt der zum Spielen, Bewegen, Entspannen, Beobachten, Entdecken und Forschen einlädt. Neue Beete mit umfangreichem Kräuter, Obst- und Gemüseangebot, Sitzgele-genheiten und die Möglichkeit zur Weiterverarbeitung der geernteten Lebensmittel waren dabei Schwerpunkt im Klimaschulen-Jahr. Bei diversen Veranstaltungen und Projekten wurden die Schulgärten Orte der Begegnung und Zentrum des Unterrichts. Neben den gemeinsamen Aktivitäten an den Schulen, fanden zahlreiche schul-spezifische Projekte statt. Beispielhaft kann der Walderlebnistag mit über 80 neu gepflanzten Bäumen und der Projekttag „Klima, Lecker, Los!“ mit unterschiedlichen Mitmach-Stationen der Schule Langenegg angeführt werden. Als herausragendes Kooperationsprojekt mit den regionalen Betrieben kann u.a. auf den Flyer der Volksschule Riefensberg verwiesen werden. Mit der Erarbeitung der Broschüre „Regionale Lebensmittel und Spezialitäten vom Rüfoschberg“ gelang es 17 Betriebe in das Klimaschulen-Projekt miteinzubinden und die Beziehung zwischen Produzenten und Konsumenten im Dorf zu stärken.
Die gemeinsame Abschlussveranstaltung mit rund 300 Besucherinnen und Besucher war ein großer Erfolg, verdeutlichte das Engagement der Schulen und wurde in den regionalen Medien breit kommuniziert.
Sowohl die Rückmeldungen der Lehrpersonen, als auch jene der SchülerInnen und Eltern waren während des Klimaschulen-Projekts durchwegs positiv. Insbesondere die Kooperation mit externen PartnerInnen und die schulübergreifende Zusammenarbeit wurde als Bereicherung von allen Beteiligten wahrgenommen. Zahlreiche Aktivitäten, u.a. die Initiative „schoolwalker“, das Energieerlebnisprogramm „energiewerkstatt.schule“ und der
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Walderlebnistag, sollen auch zukünftig weitergeführt und in den Schulen verankert werden. Die eigenen Strommessungen und Auswertungen sensibilisierten die beteiligten Kinder und Lehrpersonen für den Energie-verbrauch der Gebäude. Ein bewusster Umgang mit Ressourcen und die kontinuierliche Erfassung der Energie- und Wasserverbräuche soll auch weiterhin umgesetzt werden. Durch die Errichtung und Aufwertung der Schul-gärten in den beteiligten Schulen ist auch zukünftig eine regionale, saisonale und damit klimafreundliche Er-nährungsweise für alle beteiligten Kinder und PädagogInnen erlebbar. Neben zahlreichen herausragenden kurzfristige
  • In allen Schulen wurde das Energie-Erlebnisprogramm „energiewerkstatt.schule“ durchgeführt und Energiefresser in der Schule und zu Hause mittels Strommessgeräten erfasst. Zudem konnte der Energieverbrauch in allen drei Gebäuden reduziert werden (Vergleichszeitraum 2016/17). Im Rahmen des Projektes ergab sich die Möglichkeit an diversen Energie-Workshops teilzunehmen und bei der Erarbeitung eines landesweiten Energiebuchs mitzuarbeiten. Das Mitmachbuch „Wer? Wie? Energie!“ animiert Jung und Alt zum Mitmachen, Mit-denken und Ausprobieren und wurde für den Österreichischen Klimaschutzpreis Junior 2018 nominiert. 
  • Im Zuge der Initiative „schoolwalker“, bei dem das Elterntaxi gegen einen erlebnisreichen Schulweg eingetauscht wurde, konnten in Summe 11.000 Auto-Kilometer eingespart werden. 
  • Im Rahmen des Wettbewerbs „Blühende Straßen“ wurden die grauen Straßen mit bunten Malereien und 190 Holzblumen geschmückt und darauf aufmerksam gemacht, dass der Straßenraum nicht nur Verkehrsfläche für Autos, sondern auch Bewegungsraum und Schulweg für Kinder ist. Wertschätzung fand diese intensive Auseinandersetzung durch zwei Auszeichnungen für die Schulen. Neben der Volksschule Krumbach, die den österreichweiten Schulweg-Wettbewerb des Klimabündnis Österreich gewann, wurde die Schule Langenegg im Rahmen des Wettbewerbs „Blühende Straßen“ vom Land Vorarlberg zum Siegerprojekt gewählt. Im Rahmen des Klimaschulen-Projekts wurden die be-stehenden Schulgärten zu einem Ort weiterentwickelt der zum Spielen, Bewegen, Entspannen, Beobachten, Entdecken und Forschen einlädt. 
  • Neue Beete mit umfangreichem Kräuter, Obst- und Gemüseangebot, Sitzgelegenheiten und die Möglichkeit zur Weiterverarbeitung der geernteten Lebensmittel waren dabei Schwerpunkt im Klimaschulen-Jahr. Bei diversen Veranstaltungen und Projekten wurden die Schulgärten Orte der Begegnung und Zentrum des Unterrichts. Neben den gemeinsamen Aktivitäten an den Schulen, fanden zahlreiche schul-spezifische Projekte statt. Beispielhaft kann der Walderlebnistag mit über 80 neu gepflanzten Bäumen und der Projekttag „Klima, Lecker, Los!“ mit unterschiedlichen Mitmach-Stationen der Schule Langenegg angeführt werden. Als herausragendes Kooperationsprojekt mit den regionalen Betrieben kann u.a. auf den Flyer der Volksschule Riefensberg verwiesen werden. 
  • Mit der Erarbeitung der Broschüre „Regionale Lebensmittel und Spezialitäten vom Rüfoschberg“ gelang es 17 Betriebe in das Klimaschulen-Projekt miteinzubinden und die Beziehung zwischen Produzenten und Konsumenten im Dorf zu stärken.
  • Die gemeinsame Abschlussveranstaltung mit rund 300 Besucherinnen und Besucher war ein großer Erfolg, verdeutlichte das Engagement der Schulen und wurde in den regionalen Medien breit kommuniziert.
  • KEM VorderwaldAbschlussveranstaltung Kopie© KEM Vorderwald
  • KEM VorderwaldEnergiewerkstatt© KEM Vorderwald
  • KEM VorderwaldGruppenbild Kopie© KEM Vorderwald
  • KEM VorderwaldMobilitt Kopie© KEM Vorderwald
 
Schulen in Klima- und Energie-Modellregionen: Klimaschulen