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Kontakt

Energieagentur Steiermark Nord GmbH
Am Dorfplatz 400
8940 Weißenbach bei Liezen

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Ing. Gerhard Stangl

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Naturpark Steirische Eisenwurzen

Projektbeschreibung

Ziel ist es den Schülerinnen und Schülern in Projekten das Bewusstsein für den Umgang mit Energie und die Herausforderung des Klimawandels zu stärken. Die Basis für die vielen kleinen und großen Entscheidungen, die ein Mensch in seinem Leben treffen muss, wird in jungen Jahren gelegt. Die Aktivitäten umfassen: Einbindung der angeführten Themen in den Unterrichtsalltag, Workshops, Exkursionen, Lehrausgänge, eine Wanderausstellung, ein Klima-Musical, Ausbildung von EnergiedetektivInnen, Gestaltung von einem Energielehrpfad und mediale Aufbereitung.

Teilnehmende Schulen

•    Neue Mittelschule Weißenbach an der Enns, 8932 Weißenbach an der Enns 80
•    Volksschule Landl, Kirchenlandl 151, 8931 Landl
•    Volksschule St. Gallen, Buchauerstraße 100, 8933 St. Gallen
•    Volksschule Altenmarkt, Altenmarkt 45, 8934 Altenmarkt

Ergebnisse
  • An allen 4 Schulen konnte Energie (Strom und Wärmeenergie) eingespart werden. Das Thema Energiewurde auf Grund der vielen Aktivitäten in den Alltag integriert. An den Informationstafeln hängen die Aktivitäten der Klimaschule, in allen Klassenräumen wird auf das richtige Lüften hingewiesen, Licht abzudrehen beim Verlassen der Klassenzimmer. Es gibt in jeder Klasse einen Energiebeauftragten der für das richtige Verhalten zuständig ist und der Fehlverhalten aufzeigt und zur Diskussion bringt.
  • Von den PädagogInnen über den Schulwart bis zum Reinigungspersonal sind über die Aktivitäten der Klimaschule informiert und helfen gemeinsam mit den SchülerInnen Energie zu sparen.
    Seitens der SchülerInnen wurde das Projekt sehr gut aufgenommen. Grundsätzlich hat ein externes Projekt immer den Vorteil, dass der Schüler Aktivitäten erfährt abseits des Schulalltages. Die Themen selbst wurden von den SchülerInnen aber sehr gut angenommen, vor allem war ihnen der Praxisbezug sehr wichtig.
  • Das gemeinsam einstudierte Klimamusical mit allen 4 Schulen war das absolute Highlight in den Schulen. Nicht nur die gemeinsame Arbeit war ein tolles Erlebnis, das Echo der Bevölkerung, die strahlenden Lehrer und die beindruckten Mitschüler machten die Abschlussveranstaltung zu einem echten Event. Die Eltern selbst waren sehr erstaunt über so manches Wissen ihrer Kinder, so wurden auch einige Energiespartipps in den Haushalten umgesetzt. Der Zugang zu den Erwachsenen, um die Themen erneuerbare Energie und Klimawandel zu positionieren, wurde über die Kinder um einiges erleichtert.
  • Um die langfristige Wirkung des Klimaschul‐Projektes zu gewährleisten wurde als wichtigster Schritt ein weiteres Klimaschul‐Projekt erarbeitet, eingereicht und inzwischen auch bestätigt. Die NMS Weißenbach/Enns wird als ÖKOLOG‐Schule ein zweites Jahr als Klimaschule beteiligt sein. Zusätzlich kommen 3 weitere Volksschulen aus der Region zum Klimaschul‐Projekt 2015/16 hinzu.
  • Für die KEM‐Region Steirische Eisenwurzen hat ein weiteres Klimaschuljahr den Vorteil, dass die Themen erneuerbare Energien und Klimawandel in der Bevölkerung präsent bleiben und die Menschen zur Diskussion, Aktivität und Mitarbeit anregt. Als KEM‐Manager habe ich festgestellt, dass die Bevölkerung über die Aktivitäten der SchülerInnen leichter zu erreichen ist und auch die Veranstaltungen besser besucht werden. Langfristig werde ich als KEM‐Manager in Zukunft auch ohne Klimaschulprojekt in den einzelnen Schulen Projekte anregen und auch umsetzen um die KEM‐Themen aktuell in den Schulalltag zu integrieren.
 
Schulen in Klima- und Energie-Modellregionen: Klimaschulen