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Newsletter 10/2016

Schulstart für Klimaschulen: Klima- und Energiefonds startet neues Projektjahr

„Wenn wir unsere Umwelt langfristig schützen wollen, müssen wir gerade die jungen Menschen mit entsprechendem Know-how und Verantwortungsbewusstsein ausstatten“, beteuert der Umweltminister Andrä Rupprechter. In bereits mehr als 250 Schulen in ganz Österreich engagieren sich Tausende Schüler und Schülerinnen im Rahmen des Klimaschulen-Programms. Nun sollen weitere hinzukommen! Ab sofort können sich Schulen in Klima- und Energie-Modellregionen wieder für dieses Programm bewerben. Gesucht werden vor allem Ideen und Umsetzungen aus den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Mobilität und Konsum-Lebensstil-Ernährung für das Schuljahr 2017/2018.
Pro Projekt werden bis zu 22.000 Euro Unterstützung vergeben. In Summe stehen für die Aktion, die bis 30.03.2017 läuft, 400.000 Euro zur Verfügung.


Kontakt:
Katja Hoyer
katja.hoyer(et)klimafonds.gv.at
Tel: 01/585 03 90-23
Mobil: 0664/886 13 766

Klimaschulen: Ausschreibung

 

 

Good Practice: „Energie macht Schule“ in der Holzwelt Murau

Ein ganzes Schuljahr lang arbeiteten in der Klima- und Energiemodellregion Holzwelt Murau 228 SchülerInnen aus fünf Schulen zu den Themen „erneuerbare Energie“ und „Klimadetektive“.  Die eindrucksvolle Abschlussveranstaltung lässt darauf schließen, dass das Ziel, nämlich das Bewusstsein für klima- und energierelevante Fragen bei den SchülerInnen, aber auch deren Eltern zu stärken, erreicht wurde.


Die 228 Schülerinnen und Schüler der NMS Neumarkt, NMS Stadl, NMS Scheifling, NMS Murau und vom BORG Murau zeigten ein ganzes Jahr lang großes Engagement in Sachen Klimaschutz. Im Rahmen des Gesamtprojektes „Energie macht Schule“ arbeiteten sie zu den Schwerpunkten „erneuerbare Energie“ und „Klimadetektive“. Die Jugendlichen erarbeiteten mit dem erlernten Wissen Tipps und Tricks zum Energiesparen und gaben diese an MitschülerInnen, Freunde, LehrerInnen und in der Familie weiter. „Sie werden so zu MultiplikatorInnen in Sachen Klimaschutz“, meint der Projektleiter Erich Fritz.
Jede Schule startete im Herbst 2015 mit einer Auftaktveranstaltung ins Projekt. Die Wissensvermittlung erfolgte dann im Regelunterricht, praktische Tätigkeiten wie das Messen des Energieverbrauchs an der Schule und zu Hause waren Gegenstand von Projekttagen. Für das Projekt wurden Energiepraxiskoffer mit Messgeräten zusammengestellt. Mit diesem Equipment haben die SchülerInnen Energiechecks durchgeführt und ein Gefühl dafür entwickelt, welche Geräte wie viel Energie verbrauchen und wie Strom und Wärmeenergie gespart werden können. Im Zuge von Exkursionen besuchten sie Energieleuchttürme der Region und konnten so die Vorteile erneuerbarer Energie hautnah erleben. „Und das ist notwendig“, meint Fritz, „denn die Jugend muss sensibilisiert werden und soll mit Fakten, aber auch über Emotionen an das Thema herangeführt werden.“
Der Höhepunkt dieses groß angelegten Projektes, welches durch den Klima- und Energiefonds ermöglicht wurde,  war die Abschlussveranstaltung am 16. Juni 2016. Die SchülerInnen präsentierten gemeinsam einen Klima-Sketch und einen Klima-Rap. Im Anschluss gab es einen Stationsbetrieb, bei dem jede Schule ihre im Projektjahr erarbeiteten Experimente und Versuche den jeweils anderen Schulen präsentierte.
Für den finalen Abschluss ließen die SchülerInnen über 200 bunte Luftballons in den Himmel steigen – jeder davon war mit einer Botschaft zum Energiesparen versehen.  Selbstverständlich waren die Luftballons aus Natur-Kautschuk hergestellt. „Etwas anderes hätten die Klimadetektive nicht akzeptiert“, schmunzelt Erich Fritz.

Holzwelt Murau: Energie macht Schule

 

 

Bau(m)land – ein Planspiel über die Ressource Boden

Der Boden erfüllt nicht nur für die Natur, sondern auch für den Menschen viele wichtige Funktionen – aber er wird immer knapper! Freie Flächen werden daher immer wertvoller. "Bau(m)land" ist ein kommunikatives und taktisches Spiel für 3 bis 5 SpielerInnen, bei dem über die Zukunft einer Region entschieden wird. Landwirtschaft, Industrie, Siedlungs-bau und Naturschutz verhandeln gemeinsam mit der regionalen, politischen Führung über die zukünftigen Entwicklungen hinsichtlich der Flächennutzung nahe einer Kleinstadt.
Bestellungen: "Bau(m)land" ist ab sofort erhältlich. In Österreich kann das Spiel über das FORUM Umweltbildung und in Deutschland bei BenE München und Spieltrieb GmbH bezogen werden.
Kosten: 20 Euro zzgl. Versandkosten

Bau(m)land

 

 

Energy Globe Award 2017 sucht Umweltprojekte von Schulen!

Der Energy Globe Award zeichnet jährlich herausragende, nachhaltige Projekte im Bereich Umwelt und Energie aus. Die Awards werden auf internationaler Ebene in den 5 Kategorien Erde, Feuer, Wasser, Luft, Jugend und der Sonderkategorie "Sustainable Plastics".
Von besonderem Interesse sind jedes Jahr die Schul-/Schülerprojekte. In der Kategorie "Jugend" können alle Projekte zu allen Themen für eine bessere Umwelt eingereicht wer-den, die mit/von jungen Menschen umgesetzt wurden. In Österreich zeichnet der Energy Globe Award auch nachhaltige Projekte in allen Bundesländern aus.
Einreichschluss: 18. November 2016

Energy Globe Award

 

 

Kreativwettbewerb: 365 Days of Glass

Mit dem Wettbewerb "365 Days of Glass – warum Glas die klare Wahl ist" soll das Be-wusstsein der SchülerInnen dafür geschärft werden, dass die Verpackung von Lebensmit-teln und Getränken große Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt haben kann. Unter-schiedliche kreative Aufgaben sollen die Jugendlichen zur Auseinandersetzung mit dem Verpackungsmittel Glas motivieren.
Zielgruppe: SchülerInnen der Sekundarstufe I und II
Einreichfrist: 16. Dezember 2016

Kreativwettbewerb

 

 
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