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Verein Das ökoEnergieland
Europastraße 1
7540 Güssing

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DI Andrea Moser

Verein Das ökoEnergieland

Projektbeschreibung

Im Zuge der Diskussion um nachhaltige Entwicklung kommen die Konsummuster und Lebensstile in den Indust-rieländern, also auch in Österreich, zunehmend in Verruf. Im Vergleich mit vielen, weniger entwickelten Ländern sind die Lebensstile und Konsumstandards in unserem Land mit negativen Auswirkungen verbunden: einem zu hohen Energieverbrauch, steigenden Emissionen, einer Reduktion der Artenvielfalt, einer Zunahme des Flächenverbrauchs, einer Mentalität der Wegwerfgesellschaft, steigenden Kon-sumspiralen, Überkonsum, Produktionsbedingungen mit Ausbeutungsverhältnissen usw., wobei dieser Überfluss nicht unbedingt höhere Lebenszufriedenheit erzeugt. Ziel dieses Projektes ist es den Begriff „Überfluss“ als Haupt-motto zu nehmen und für die Teilnehmer des Projektes (SchülerInnen, LehrerInnen; Eltern usw.) in verschiedenen Bereichen die Verschwendung und gleich Lösungsmöglich-keiten aufzuzeigen. Die teilnehmenden Schulen werden sich auf verschiedene Themen konzentrieren: Energiever-schwendung versus Energieeffizienz und Energiesparen; Fossile Energieträger aus dem Ausland versus regionale erneuerbare Energie; Wegwerfgesellschaft versus Nachhal-tigkeit und Klimaschutz; Fastfood versus gesunde Ernäh-rung und Biolandwirtschaft in der Region, PKW-Mobilität auf Basis von fossilen Energieträgern versus gemeinschaft-liche Ökomobilität. Die Klima- und Energie-Modellregion „Das ökoEnergieland“, eine strukturschwache Region im Südburgenland, muss auf ihre Stärken setzen, um in der globalisierten Welt für die nächste Generation in diesem ländlichen Gebiet Zukunft sichern zu können, d.h. Arbeits-plätze zu schaffen durch Verwendung regionaler Ressour-cen (z.B. Energieindustrie, kleinstrukturierte Biolandwirt-schaft), einen intakten, sauberen Lebensraum zu bewah-ren durch Natur- und Klimaschutz und eine gesunde, zu-friedene Bevölkerung zu haben durch gesunde Ernährung und nachhaltiges Konsumverhalten. Die teilnehmenden Schulen werden verschiedene Themen in den Mittelpunkt stellen, diese Themenbereiche (Energieproduktion, Ener-gieeffizienz, Konsum, Natur- und Klimaschutz, gesunde Ernährung, Regionalität und Eigenproduktion) ausführlich
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2.2. Ziele
Wie soll sich die KEM, die Schulen, die Gemeinden verändert haben, wenn das Projekt beendet ist (quantitativ und qualitativ). Beschreiben Sie die zukünftigen Situationen / Ergebnisse, die Sie sich zum Ziel gesetzt haben. Gehen Sie auf die „Zielsetzung“ im Leit-faden ein.(Umfang ca. ½ Seite)
Das Ziel des Projektes ist, den SchülerInnen die Wichtigkeit des sorgsamen Umgangs mit unseren Ressourcen, mit der Energie, mit unserer Natur bewusst zu machen. Als Haupt-motto wurde „der Überfluss“ gewählt, damit die SchülerInnen in ihrem Leben in den ver-schiedensten Bereichen ihre Konsumation (Energie, Mobilität, Ernährung, Kaufverhalten) beobachten, analysieren und überdenken. Sie werden angeregt Verbesserungsmöglich-keiten zu suchen und sie auch umzusetzen. Es wird auch eine große Betonung auch auf die Regionalität gesetzt, wie regionale Energieproduktion, regionale Ökomobilität, regio-nale Lebensmittelherstellung, regionaler Klima- und Naturschutz.
Gesteigertes Allgemeinwissen und Bewusstsein bei den Themen Nachhaltigkeit, Klima-wandel, CO2-Kreislauf und CO2-Bilanz:
Die SchülerInnen werden aktiv und hautnah ihre Erfahrungen zu den Themen Nachhal-tigkeit, Klimawandel machen. In der Praxis werden sie die Entstehung und Verwertung von erneuerbaren Energieträgern, die Biolandwirtschaft, die ökologische Waldwirtschaft, den CO2-Kreislauf, die Möglichkeiten der Ökomobilität kennenlernen.
Durch das Einbauen dieser Themen in den Regelunterricht, bzw. durch die von Experten geführten Workshops, Exkursionen, Vorträge etc. erhöht sich der Wissensstand der Schü-lerInnen, aber auch aller Projektteilnehmer (LehrerInnen, Eltern etc.).
Verständnis des Energieverbrauchs: Die SchülerInnen werden im Zuge des Arbeitspakets „EnergiedetektivInnen“ unter der Leitung ihrer LehrerInnen und durch die Unterstützung des Modellregionsmanagers die Energieverbrauchssituation ihrer Schule, aber auch in ihrer privaten Umgebung beobachten. Als Ergebnis wird den SchülerInnen bewusst, wel-che Menge Energie sie tagtäglich „konsumieren“. Sie werden mit dem Begriff Energie vertraut.
Maßnahmen für Energieeffizienz, Energiesparen: Nachdem die SchülerInnen schon ein Gefühl für die Menge der im alltäglichen Leben verbrauchten Energie haben, werden sie auch angeregt, nach Sparmöglichkeiten zu suchen. Als Ergebnis wird das Projekt ein be-wussteres Energiekonsumverhalten anregen, und die SchülerInnen werden die Möglich-während des Schuljahres durch verschiedene, altersge-rechte Aktionen (Workshops, Vorträge, Exkursionen, Lehr-ausgänge, Projekttagebuch, Experimente, Basteln, Zeich-nen, Musizieren usw.) bearbeiten. Das Projekt soll die in der Modellregion „Das ökoEnergieland“ typischen ein- und zweiklassigen, kleinen Schulen, die teilweise zum Schul-cluster zusammengeschlossen sind, durch die finanziellen, organisatorischen Möglichkeiten des Projektes außerhalb des Regelunterrichtes unterstützen.

Im Zuge der Diskussion um nachhaltige Entwicklung kommen die Konsummuster und Lebensstile in den Industrieländern, also auch in Österreich, zunehmend in Verruf. Im Vergleich mit vielen, weniger entwickelten Ländern sind die Lebensstile und Konsumstandards in unserem Land mit negativen Auswirkungen verbunden: einem zu hohen Energieverbrauch, steigenden Emissionen, einer Reduktion der Artenvielfalt, einer Zunahme des Flächenverbrauchs, einer Mentalität der Wegwerfgesellschaft, steigenden Konsumspiralen, Überkonsum, Produktionsbedingungen mit Ausbeutungsverhältnissen usw., wobei dieser Überfluss nicht unbedingt höhere Lebenszufriedenheit erzeugt. Ziel dieses Projektes ist es den Begriff „Überfluss“ als Hauptmotto zu nehmen und für die Teilnehmer des Projektes (SchülerInnen, LehrerInnen; Eltern usw.) in verschiedenen Bereichen die Verschwendung und gleich Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die teilnehmenden Schulen werden sich auf verschiedene Themen konzentrieren: Energieverschwendung versus Energieeffizienz und Energiesparen; Fossile Energieträger aus dem Ausland versus regionale erneuerbare Energie; Wegwerfgesellschaft versus Nachhaltigkeit und Klimaschutz; Fastfood versus gesunde Ernährung und Biolandwirtschaft in der Region, PKW-Mobilität auf Basis von fossilen Energieträgern versus gemeinschaftliche Ökomobilität. Die Klima- und Energie-Modellregion „Das ökoEnergieland“, eine strukturschwache Region im Südburgenland, muss auf ihre Stärken setzen, um in der globalisierten Welt für die nächste Generation in diesem ländlichen Gebiet Zukunft sichern zu können, d.h. Arbeitsplätze zu schaffen durch Verwendung regionaler Ressourcen (z.B. Energieindustrie, kleinstrukturierte Biolandwirtschaft), einen intakten, sauberen Lebensraum zu bewahren durch Natur- und Klimaschutz und eine gesunde, zufriedene Bevölkerung zu haben durch gesunde Ernährung und nachhaltiges Konsumverhalten. Die teilnehmenden Schulen werden verschiedene Themen in den Mittelpunkt stellen, diese Themenbereiche (Energieproduktion, Energieeffizienz, Konsum, Natur- und Klimaschutz, gesunde Ernährung, Regionalität und Eigenproduktion) ausführlich während des Schuljahres durch verschiedene, altersgerechte Aktionen (Workshops, Vorträge, Exkursionen, Lehr-ausgänge, Projekttagebuch, Experimente, Basteln, Zeichnen, Musizieren usw.) bearbeiten. Das Projekt soll die in der Modellregion „Das ökoEnergieland“ typischen ein- und zweiklassigen, kleinen Schulen, die teilweise zum Schulcluster zusammengeschlossen sind, durch die finanziellen, organisatorischen Möglichkeiten des Projektes außerhalb des Regelunterrichtes unterstützen.

Teilnehmende Schulen

  • Volksschule Großmürbisch
  • Volksschule Heiligenbrunn
  • Volksschule Inzenhof
  • Volksschule Güssing
 
Schulen in Klima- und Energie-Modellregionen: Klimaschulen