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Ansprechpartner

DI Robert Schitzhofer, MSc

Klima- und Energiemodellregion Neusiedler See - Seewinkel

Projektbeschreibung

Die Energie- und MobilitätsdetektivInnen der 3 teilnehmenden Schulen erheben durch unterschiedliche, altersangepasste Methoden den Energieverbrauch ihrer Schulen und die Mobilitätssituationen ihres näheren Umfeldes. Das zusätzliche Fachwissen erlernen sie im Unterricht von den PädagogInnen in Zusammenarbeit mit dem KEM MRM. Danach analysieren sie Verbesserungspotentiale und stellen deren Auswirkung auf den Klimawandel in unterschiedlicher Art dar. Durch unterstützende aktive Auseinandersetzung mit dem Thema in Form von Experimenten, Exkursionen, Diskussionen mit verschiedenen Stakeholdern, schulstufen- und klassenübergreifende Reflexionsrunden, eines gemeinsam gestalteten Energie/Klimawandel/Mobilitätsflyers  etc. werden die Grundsätze der Bildung für nachhaltige Entwicklung umgesetzt. In der gemeinsamen Abschlussveranstaltung nach den Richtlinien für Green Events werden die Ergebnisse verschiedenen Stakeholdern der Region vorgestellt, um eine breite Bewusstseinsbildung zu erzielen.

Teilnehmende Schulen

  • Akademie der Wirtschaft Neusiedl/See (BHAK/BHAS Neusiedl/See)
  • SMS (Sportmittelschule) Frauenkirchen
  • VS (Volksschule) St. Andrä am Zicksee
Ergebnisse

AKWI Neusiedl am See:

  • Ein wesentliches Ergebnis war, die ziffernmäßige Erfassung des Energiebedarfs und die sich daraus ergebenden Möglcihkeiten zur Energieeinsparung, deren Benennung von den SchülerInnen mit großer Begeisterung und viel Engagement verfolgt wurde. Die im folgenden erarbeiteten Verbesserungsvorschläge, unteranderem der Austausch der Neonröhren und die Errichtung eines sicheren Radabstellplatzes, konnten leider, aufgrund der finanziellen Gegebenheiten, nicht im Rahmen des Projektes umgesetz werden.

SMS Frauenkirchen:

  • Die SchülerInnen haben erfahren, was Energie bedeutet, wie sich die Energieformen ineinander überführen lassen, was Energietransport bedeutet, welche Energiequellen wir unterscheiden (erneuerbare und nicht erneuerbare). Sie haben verstanden, wie unser Konsumverhalten den Energiehaushalt beeinflusst. Sie wissen, dass auch Organismen Energie umwandeln können. Ebenso sind den SchülerInnen die Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels bekannt.
  • Gleichzeitig konnte das Bewusstsein für den Einsatz von erneuerbaren Energien bzw. energieeffizientes Verhalten, sowie den ressourcenschonendes Verhalten entwickelt bzw. gefördert werden

VS St.Andrä/Zicksee:

  • Fast alle SchülerInnen kamen von Beginn an mit dem Roller zur Schule und verzichteten bewusst auf das Bringen mit dem Auto. Sogar in der kalten Jahreszeit benutzten sie den Roller.
  • Die Eltern wurden im Rahmen der Vollversammlung des Elternvereines über das Klimaschulen-Projekt informiert. Es wurde sehr positiv aufgenommen. Unterstützung seitens der Eltern wurde zugesagt, z.B bei der Obstjause für die Nachmittagsbetreuung. Es werden, wenn möglich, nur mehr saisonale und regionale Produkte gebracht.
  • Seitens des Lehrerkollegiums wird kommendes Schuljahr darüber beraten, den Klimabündnis-Schulen beizutreten. Die Lehrerinnen haben sich im Laufe des Klimaschulen-Projektes viel Grundlagenwissen angeeignet. Daher wird auch in den nächsten Schuljahren Klimaschutz im Unterricht thematisiert. Die gesammelten Materialien werden diese Arbeit unterstützen.
  • Die Arbeit der Energiedetektive wird nächstes Schuljahr fortgesetzt, da im Laufe des Schuljahres 2016/17die Tafelkreiden durch interaktive Tafeln ersetzt wurden und daher keine aussagekräftigen, fairen Vergleichsergebnisse vorliegen.
  • foto1@ KEM Neusiedler See
  • foto2@ KEM Neusiedler See
  • foto3@ KEM Neusiedler See
  • foto4@ KEM Neusiedler See
  • foto5@ KEM Neusiedler See
 
Schulen in Klima- und Energie-Modellregionen: Klimaschulen