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Umwelt und Innovation Arnoldstein GmbH
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Karl Kofler

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Klimaschulenprojekt Terra Amicitiae

Projektbeschreibung

Die Einbindung aller Bevölkerungsschichten durch Information und Weiterbildung ist ein besonderes Anliegen der Region „terra amicitiae“. Aus diesem Grund soll im Projekt „An Morgen denken, Energiebedarf senken!“ verstärkt ein Schwerpunkt auf Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung in Schulen erfolgen, um schon den Jungen die Wichtigkeit des Themas näherbringen zu können. Außerdem soll verstärkt auch eine Vernetzung der einzelnen Schulen in der Region verfolgt werden, um die begrenzten (finanziellen) Mittel im laufenden Schulbetrieb zu bündeln und gemeinsam an wichtigen Themenfeldern wie Effizienz, Energiesparen und Klimaschutz zu arbeiten.

Teilnehmende Schulen

•    Volksschule Arnoldstein – Naturparkschule Dobratsch, Kärntner Straße 28, 9601 Arnoldstein
•    Volksschule Finkenstein, Marktstraße 17, 9584 Finkenstein
•    Hauptschule St. Jakob im Rosental, St. Jakob 197, 9184 St. Jakob im Rosental
•    Volksschule St. Leonhard bei Siebenbrünn, St. Leonhard bei Siebenbrünn 11, 9587 Riegersdorf

Ergebnisse
  • Nach Auslaufen des Jahresprojektes sind jährliche Arbeitsprogramme mit Workshops und anderen Aktivitäten zu den Energiethemen geplant. Als Partner dient hier über das Projekt hinaus das Klimabündnis Kärnten welches bereits jetzt viele Workshops an den beteiligten Schulen durchgeführt hat.  Des Weiteren konnte eine Fürsprecherin im Büro des Landesschulrates gefunden werden und mit der Unterstützung könnte es so leichter gelingen Schulen zu einer langfristigen Verpflichtung zu bewegen.
  • Die Kosten für die angekauften Lehrmaterialen und Messgeräte (z.B. CO2‐Messgerät und Luxmeter) wurden so hinterlegt, dass sie an den Schulen der KEM‐Region auch weiterhin zur Verfügung stehen und dort verbleiben.
  • Die SchülerInnen zeigten ein großes Interesse an den erneuerbare Energieformen, vor allem dann, wenn sie aktiv mitarbeiten konnten.
  • Die Workshops wurden in altersgerechter und anschaulicher Form gestaltet. SchülerInnen konnten selbst recherchieren, beobachten, analysieren und so ein Verständnis für die Zusammenhänge, die das Klima regional und global beeinflussen, gewinnen.
  • Die Exkursion in den Lerngarten des Vereins energie:autark Kötschach–Mauthen war besonders nachhaltig und eindrücklich.
  • Für die SchülerInnen war es ein spannendes, interessantes, lehrreiches Projekt und die Wirkung der SchülerInnen, die ihr Wissen hinaustragen in ihre Familien und ihre Umgebung ist nicht zu unterschätzen als auch die Wirkung als MultiplikatorInnen.
  • Kurzfristig war durch das Klimaschulenprojektein verbessertes Umweltdenken und Energiespar‐ Denken klar zu erkennen und bedingt durch den Ausflug in den Lerngarten Kötschach – Mauthen und
    das selbstständige Handeln weckte bei vielen die Neugier auf Technik und Forschen und neues Ausprobieren. So überrascht es auch nicht das einige Schulen das Thema Klima und Energie in die jährliche Jahresplanung aufgenommen haben.
  • Außerdem werden fast alle Jahre Klimameilen gesammelt. Durch den Erwerb der verschiedenen Messgeräte wird diese Aktivität sicherlich jährlich durchgeführt. Energiedetektive werden weiter eingesetzt und geben ihr Wissen an die jüngeren Schüler/innen in Form von Schulworkshops weiter.
  • Die Schüler spüren Energie‐verschwender im Schulhaus und im Privathaushalt auf und zeigen, wo Energie gespart werden kann. Mit den Messgeräten, die zur Verfügung gestellt wurden, konnte die Luftqualität in den Klassenzimmern, die Raumtemperatur und die Beleuchtungsstärke gemessen werden. Durch Temperaturregulierung , richtiges Lüften (Stoßlüften) und angemessene Beleuchtungsstärke konnte das Wohlbefinden für alle im Klassenzimmer verbessert werden.
  • Die Projektarbeit während des gesamten Schuljahres machten den Schülern großen Spaß. Das erlernte Wissen wurde tagtäglich im Schulhaus umgesetzt und die Erfahrungswerte ins Elternhaus getragen. Positive Rückmeldungen der Eltern besonders nach der Abschlusspräsentation.
  • Im Rahmen des Projektes wurden vielfältige Materialien zum Themabereich Umweltschutz, Klima und erneuerbare Energien angekauft. Diese Materialien werden in den nächsten Jahren, auch von Schülern verwendet, die beim Projekt nicht dabei gewesen sind. (Nachhaltigkeit)
  • Die Schüler setzten Erlerntes in konkretes Handeln um. So wurde etwa gezielt darauf geachtet, bestimmte Schulwege nur mit dem Rad zurückzulegen anstatt mit dem Auto zu fahren. Beim Einkauf wurde auf die Qualität der Produkte in Bezug auf Herkunftsland, Einsatz von Chemikalien verstärkt Rücksicht genommen.
  • Weiters steigerte sich merklich das Bewusstsein zum sorgsamen Umgang mit elektrischer Energie, zum Beispiel beim Stromsparen.
  • Durch die Möglichkeit an den Veranstaltungen (Exkursion, Abschlussfest) teilzunehmen, kam von den Eltern nur positives Feedback zum Projekt. Auch die Anschaffung von Schulmaterial wurde als äußerst positiv wahrgenommen. Die SchülerInnen waren ohnehin vom Projekt begeistert (s. o.).
 
Schulen in Klima- und Energie-Modellregionen: Klimaschulen