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Ernst Nussbaumer

Klimaschulenprojekt Gröbming

Projektbeschreibung

Das Projekt „Klimaschulen – Mit der Natur in die Energiezukunft“ umfasst mehrere Veranstaltungen, ein Theaterstück, ein Kabarett, einen Energieclown, Exkursionen und Workshops, die Energie für Kinder spürbar und begreifbar machen sollen. Ein besonderer Aspekt des Projektes ist es, Energie einzusparen und durch Energiedetektive aufzuzeigen wo viel Energie verbraucht wird sowie die Kraft des Wassers zu nutzen. Die SchülerInnen sollen nicht nur erfahren, woher unsere Energie kommt, wofür Sie benötigt wird und wie Energie eingespart werden kann. Auch der umweltbewusste Umgang mit der Energie sowie ein Theaterstück und ein Energie-Kabarett  sollte in diesem Projekt umgesetzt werden.

Teilnehmende Schulen

•    Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft Gröbming, Hostigstrasse 998, 8962 Gröbming
•    Neue Mittelschule Gröbming, Wiesackstrasse 470, 8962 Gröbming
•    Volksschule Öblarn, Öblarn 153, 8960 Öblarn

Ergebnisse
  • Die Beschäftigung mit realen Gegenständen und die enge Verknüpfung von Praxis und Theorie för-derte in den Schülerinnen und Schülern die Fähigkeit abwägenden Denkens und die Bildung eines durch ganzheitliche Betrachtungsweise bedingten ausgewogenen Urteils.
  • Der Beitrag und die Sensibilisierung zur klimafreundlichen und energiesparenden Schule durch das Energiekabarett und der Abschlussveranstaltung hat ein Umdenken bei den SchülerInnen gestartet.
  • Durch die Exkursionen und Workshops haben die Schüler begriffen behutsam mit den Resurcen und der Natur umzugehen.
  • Es ist jede Klasse nach ihren eigenen Konzepten und Fähigkeiten dem Ziel des Projektes nachgegangen.
  • Die Kenntnis der Verbrauchszahlen der eigenen Schule und die Einsicht, dass das eigene Handeln eine nicht unerhebliche Auswirkung auf den Energieverbrauch der Schule und somit die Belastung des Klimas hat, lässt einen Rückzug in die Anonymität bei SchülerInnen und Eltern nicht mehr zu.
  • Die präsentierten Daten konnten in vielen Schulen die Notwendigkeit und Richtigkeit des eingeschlagenen Weges bestätigen und dadurch einen Motivationsschub auslösen.
  • Die gemeinsame Zielsetzung des Projektes, Schule umweltfreundlicher und energiesparender zu gestalten, konnte so durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure schulischen Handelns erreicht werden. Nun liegt es in den Händen der Beteiligten, Die Konzeption der verschiedenen Bausteine und der gesamte Verlauf des Projektes an dieser Schule zeichnen das Bild einer aktiven Schulgemeinschaft, die es versteht, sich mit sich selbst, ihrem Umfeld und der Umwelt reflektiert auseinanderzusetzen.
  • Die Präsenz der Eltern und Schüler bei den Veranstaltungen zeigt den großen Erfolg des Projektes. Unsere drei Klimaschulen haben den Klimaschutz zum Unterrichtsprinzip und Schulprofil erhoben und werden in den kommenden Schuljahren weiter daran arbeiten. Dies kann und sollte im Übrigen auch ganz unabhängig von der beschriebenen Aktion an jeder Schule möglich werden.
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Schulen in Klima- und Energie-Modellregionen: Klimaschulen